Künstler, Galerien und Museen kennen das Problem nur zu gut: Holzwechselrahmen werden von unkundigen Mitarbeitern einhändig in den Rahmenmitten gehalten und transportiert. Die Folge: die Bilderleiste biegt sich vom Rahmeninnenleben weg und beim Loslassen des Rahmens werden Passepartout, Rahmenrückwand oder Bilderglas unter Umständen sogar gequetscht oder beschädigt. Manchmal bleibt die betroffene Leiste des Bilderrahmens auch krumm, was bei Holzwechselrahmen natürlich auch ohne groben Umgang gelegentlich passiert, denn Holz lebt, arbeitet und reagiert auf Umwelteinflüsse.
Die Bilderrahmenspezialisten von Roggenkamp erfanden deshalb schon vor fast 25 Jahren eine raffinierte Kombination von Holzwechselrahmen und Alurahmen. Sie nutzen den Vorteil, den Aluwechselrahmen in Form der einrastenden Rahmen Schwenkfedern mitbringen, indem sie in ihre Holzwechselrahmen ein entsprechendes Aluprofil einbringen. Gleichzeitig hat Roggenkamp die Bilderrahmenleiste mit 23 mm Breite bei einer Höhe des Bilderleistenprofils von 32 mm von vorneherein recht üppig ausgelegt, was eine gute Stabilität der Wechselrahmen auch bei größeren Rahmenformaten gewährleistet.
Aber diese Strategie hat auch einen Nachteil: besonders für mittlere und natürlich kleine Rahmenformate – Roggenkamp Profil H gibt es schon ab DIN A4 – kann die Bilderrahmenleiste optisch schnell einmal etwas schwer wirken. Für Rahmenfreunde, die es filigraner mögen, kommt nun der Holzwechselrahmen “15/32″ von Deha ins Spiel. Mit 15 mm Bilderleistenbreite bringt dieser Rahmen rund 35 % weniger Rahmenmasse mit und so kann man auch mittelgroße und richtig große Bilderrahmen (Deha baut diese Holzrahmen bis zu einem Glas Mass von 100 x 140 cm als Rahmenstandard, millimetergenau aber auch jede technisch umsetzbare andere Rahmengröße) optisch feiner präsentieren.
Im übrigen ist die Frage, wer Vater oder Mutter dieser pfiffigen Wechselrahmenerfindung ist, ungeklärt. Bilderrahmenhersteller Deha nimmt für sich in Anspruch, die Rahmenkombination Holzrahmen mit Aluleisteneinlage gleichzeitig mit dem Wechselrahmenproduzenten Roggenkamp entwickelt zu haben. Wie dem auch sei, den Vorteil hat in jedem Fall der Rahmenkunde, ob schmale Deha 15/32 Bílderleiste oder breitere solide Wechselrahmen Roggenkamp Profil H: in jedem Fall kann er sich den stabilisierenden Einlegerahmen sparen, den der Einrahmer sonst einfügen müsste. Dem gegenüber haben die Holzwechselrahmen Deha 15/32 und Roggenkamp Profil H den weiteren Platzvorteil, dass sie schneller wechselbar sind.

Ob Alurahmen oder Holzwechselrahmen – rahmt man farbige Zeichnungen, Drucke oder Grafiken mit komplett einfarbigen Bilderrahmen, so können diese Bilderrahmen leicht bestimmte Farbanteile im Bild überbetonen, zu bunt wirken oder einen hermetischen Charakter der Einrahmung generieren.
Eine Andeutung an Farbe bietet im Bilderrahmen dagegen die Kombination von Silber und einem Farbeinstrich, wie sie etwa jetzt auch der Holzwechselrahmen Titania von Nielsen bietet. Die Holzbilderrahmen deklinieren die gebräuchlichen Farbkombinationen Silber Grün, Silber Blau, Silber Schwarz und Silber Rot durch. Anzuraten wäre dem Bilderrahmen Hersteller Nielsen Design allerdings noch die Farbkombination Silber Gelb oder Silber Ocker, was gerade für die Einrahmung von sehr lichten und warmtonigen Grafiken schön sein könnte. Der Holzwechselrahmen Titania ist mit den Abmaßen der Bilderrahmen Leiste von 20 x 35 mm eher nicht für zierliche Bilder geeignet, auch wenn Nielsen diesen Wechselrahmen schon ab Format 21 x 29,7 cm (DIN A4) Rahmen Falzmaß anbietet, aber möglicherweise ist da der Bilderrahmengeschmack auch verschieden. Für viele Bilderrahmenfreunde muss ein Alurahmen oder Holzbilderrahmen eben etwas mehr hermachen.
Tatsächlicher Vorteil der enormen Bilderrahmen Tiefe von 35 mm: Es passt ohne Probleme auch noch eine Abstandleiste hinein. Man kann also aus seinem schlichten Wechselrahmen flugs mittels Holzleiste oder passendem Kartonstreifen einen Objektrahmen machen, der plastische Bildstrukturen unterbringt. Die Nielsen Bilderrahmen sind in diesem Fall zum Objektrahmen Zweck sogar mit einem Doppelnut ausgestattet, so dass die Wechselfedern der Wechselrahmen Rückwand passend eine Stufe höher einrasten können.
Auch Dank der Tiefe der Holzbilderrahmen Titania lassen sich prinzipiell in diesen Bilderrahmen auch Gemälde ohne Glas einrahmen, immer vorausgesetzt, die Bilder – insbesondere die auf Keilrahmen – sind maßgenau auf ihre Keilrahmen gespannt und haben keine zu dicken Leinwandumschläge an den Ecken und die Keilrahmen sind gut winklig gelungen. Die Überdeckung der Bilderleisten vom Wechselrahmen Titania fällt mit ca. 5,5 mm diesbezüglich nicht so üppig aus.
Im Bruch mit alten, strengen Gewohnheiten hat der Bilderrahmen Bauer Nielsen diesmal seinen Holzrahmen Titania direkt mit zwei Verglasungen auf den Markt gebracht, gutes solides und kantengeschliffenes Klarglas und das mattierte Antireflexglas Nielsen SRC, was immer der kundige Einrahmer von diesem Bilderglas halten mag. Gerade das fein mattierte Bilderglas Nielsen SRC ist bei den Freunden des Wechselrahmens sehr beliebt. Der Bilderrahmenkäufer, der aus seinem Nielsen Holzrahmen Titania einen Objektrahmen bauen will, ist aber in jedem Fall gut beraten, die klare Bilderglasvariante zu wählen, beim mattierten Bilderglas wird seine milchige und farbverändernde Wirkung besonders bei Bilderrahmen mit Abstand deutlich.

Sind aktuell eher spitze Bilderrahmenprofile up to date? Den Eindruck erhält man, wenn man sich beim Marktführer für Wechselrahmen, also bei Nielsen Design den aktuellen Alu-Wechselrahmen Pixel ansieht. Das gewohnt runde Standard-Rahmenprofil Image ist Geschichte. Auch im Under Cover Programm (Bilderrahmensortiment, wo der Rahmen nach vorn abgezogen wird) ist es nicht mehr erhältlich.
Ich meine mich zu erinnern, dass neben dem Bilderrahmen Classic der Image-Rahmen eins der allerersten Modelle war, mit dem damals in den Achtzigern Nielsen Design auf den deutschen Rahmenmarkt kam. Aber jetzt heißt es: Tschüss Image Alurahmen! Auch beim Alurahmen-Modell Classic steht ein Abschied an und zwar bei den Farben: das strahlend-schöne Mauritius-Blau ist raus. Scheinbar musste es dem blasseren Classic Blu weichen müssen. Schade. Aber die Alurahmengeschmäcker sind wohl verschieden.
Schade auch, dass etliche Farbvarianten bei den Holzwechselrahmen Artis 15mm und auch Artis 28 nicht mehr erhältlich sind. Denn gerade diese Rahmen sind zum Einrahmen mit schöner Bilderleisten-Bauhöhe und feinen, aber robusten Oberflächen gesegnet. Man kann diese Bilderrahmen also auch mit dickeren Pasepartouts ausstatten. Bei diesen beiden Artis-Holzwechselrahmen kann man sogar mehrere Passepartouts locker übereinander stecken. Und die Oberfläche war so, dass ihnen eine regelmäßige Rahmenreinigung im häuslichen Wohnzimmer nichts ausmachte. Aber auch hier müssen wir uns verabschieden.
Nun denn – das Angebot an einfach farbigen Holzrahmen ist trotzdem immer noch überwältigend. Da gibt es zum Beispiel die riesige Auswahl im Holz Wechselrahmen Programm der Firma Hama. Angesichts dieser Konkurrenz kann man die Reduzierungsmaßnahmen des Rahmen-Riesens Nielsen Design sogar nachvollziehen.
Einfach nur mal so. Was wir können, was wir bieten. Unser Schild am Werkladen in Köln.

Bild + Rahmen Werkladen in Köln fertigt seit über 30 Jahren Bilderrahmen, wir sind bekannt für unsere engagierte Beratung durch unsere sechs FachberaterInnen und vor allem für die wirklich umfassende Auswahl bei Rahmen, Glas und Passepartouts. Wer zu uns in den Laden am Eifelwall in Köln kommt, sieht sofort, was wir uns unter einer großen Auswahl vorstellen.

Unter dem Motto “Beratung und Selbstbedienung” ist jetzt wieder Ausbauzeit bei uns angesagt. Wie man auf dem Bild sehen kann, stehen auf dem Boden schon wieder viele weitere Kisten mit Bilderrahmenecken, die noch neu auf die Wände müssen. Neue Muster von Wechselrahmen verschiedenster Art, begonnen mit dem rahmenlosen Halter, über Kunststoffrahmen, den Holzwechselrahmen oder Alurahmen aller namhaften deutschen Wechselrahmenbauer. Und alles Produkte, die auch über Rahmenwerk.de, den werkladen-eigenen ersten Kölner Bilderrahmen-online-shop, vertrieben werden.
Selbstverständlich können Rahmenkunden aus der Kölner Region die Versandkosten sparen, online bestellen und direkt vor Ort bei Werkladen abholen. Um dem naheliegenden Wunsch vieler Kölner Kunden nachzukommen, die im online-shop besonders günstig angebotenen Produkte rund um den Wechselrahmen noch vor Bestellung in Augenschein nehmen zu können, haben wir einen “Rahmenwerk”-Raum eingerichtet. Hier sind alle Produkte des online-shops präsent und für den interessierten Kunden leicht dem online gezeigten Rahmenangebot zuzuordnen. Der Kunde kann hier in Ruhe selbst testen, ob die online gefundenen Rahmen und Passepartouts in natura noch den Farb- und Profilwünschen standhalten. Und bei Gefallen kann man direkt selbst an den bereitgehaltenen Internet-Rechnern bestellen und dann ein paar Tage später seine fertigen Rahmenprodukte in Empfang nehmen.
Endlich haben wir von Nielsen Design die Angaben über die Einlegedicke bekommen, die man braucht, um zu wissen, welcher Platz für Einrahmen von Bild und Passepartout bleibt bzw. wie dick Bildobjekt und ggfs. das umfassende Passepartout sein dürfen.
Die Nielsen Design Tabelle nennt das “Platz bis max.(mm)” und gilt für alle zur Zeit käuflichen Holzwechselrahmen und Alurahmen des Rahmen-Marktführers Deutschland im Bereich Alubilderrahmen. Wie zu erwarten war, bieten die größeren Bilderrahmenprofile – ob nun Alurahmen oder Holzrahmen – in der Regel auch den meisten Platz für die Einrahmung. Spitzenreiter ist der neue Holzwechselrahmen von Nielsen, Titania, mit angegebenen satten 8,8mm.
Im Bilderrahmen-Mittelfeld finden sich die Holzrahmen Nielsen Aquarelle, Nielsen Artis, der Holzrahmen City, die Alurahmen Nielsen Cambio, Casa. Und der Vokswagen unter den deutschen Alurahmen, der Nielsen Classic, bietet sogar auch noch 3,2mm Einlegetiefe für Bild und Passepartout. Diese Einlegetiefe ist sicher auch einer der Gründe, warum dieser Rahmen schon so lange gut nachgefragt wird. Es ist ein echter Allround Rahmen auch mit Passepartout.
Der Nielsen Classic Rahmen nimmt bequem ein schon ansehnlich dickes 2,5 mm Passepartout mit einer normal dicken Papier-Kunst auf. Und selbst die Rahmen Winzlinge Ascot als Holzbilderrahmen und Pixel als aktueller Alurahmen dürften mit angegebenen 1,3 mm tatsächlich mit etwas Druck auch die überwiegend 1,4mm dicken Standard-Passepartouts schlucken.
Klar, man weiß das. Nicht alles, was geschrieben und gedruckt wird, stimmt. Und ich habe auch nichts gegen die Lebens-Hilfe Artikel in den Magazin-Beilagen von Tageszeitungen, ich hab auch schon so manchen verwertbaren Tipp für alle möglichen Lebenslagen hier und da gelesen. Aber UV-Schutz für die Einrahmung ist ein sehr komplexes Thema, was sehr genau recherchiert werden muss.Das wurde – zumindest dem Fachmann – bei der Lektüre eines Zeitungsartikels einmal mal mehr sehr deutlich.

Autor Dirk Böttger scheint es damit – bei aller Faktenfülle – in seinem Magazin-Beilage-Artikel zum Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.1.2011 nicht so genau genommen zu haben:
Er verwechselt offensichtlich das viel im Wechselrahmenbereich angebotene Antireflexglas mit einem besonders hoch UV-filternden Bilderglas, das daher UV-Schutzglas genannt werden kann. Das geschieht zwar öfter, sollte aber einem Reporter, der als Ratgeber für Bild und Rahmen daherkommt, nicht passieren.
Er behauptet außerdem – und zielt dabei wohl auf deren Angebot an Aluwechselrahmen, Kunststofffertigrahmen und Holzwechselrahmen ab – “alle bekannten Rahmenhersteller wie Hama, Nielsen …oder Deha haben entsprechende Modelle im Programm.” Das trifft aber bei den genannten Wechselrahmenprodukten nur auf die Firma Deha zu. Deha bietet ein kombiniertes Bilderglas in ihren Wechselrahmen, das optische Entspiegelung mit hoher UV-Filterung verbindet. (Natürlich online erhältlich im Rahmenwerk)
Gerne beraten wir Sie natürlich auch bei uns vor Ort im Werkladen Köln gern zum Thema Einrahmung und UV-Schutz.
Prinzipiell gilt aber – wie der Autor Dirk Böttger einen Print-Spezialisten für den Fotobereich sehr zutreffend zitiert – auch für die allermeisten Kunstgegenstände: “Fotos sollten nie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden”. Ist es doch einmal unumgänglich, ist die Ausstattung eines Bilderrahmen mit einem speziellen UV-Schutzglas das, was man eben tun kann.

Ein besonderes Schnäppchen für jemanden, der einen größeren Bedarf an günstigen Bilderrahmen hat, gibt’s gerade bei uns im Shop: 101 Rahmen der Marke Nielsen Classic in der Größe 30 x 40 bieten wir zum besonders günstigen Preis von unter 3 Euro pro Rahmen. Die Oberfläche der Rahmen ist fein eloxiert und lackiert. Die Rahmen sind schwarz matt und sind mit einem kantengeschliffenen und gewaschenem Antireflexglas ausgestattet. Sie haben keine Kartoneinlage, das Wechseln ist durch die starke Rückwand mit integrierten Schwenkfedern leicht und schnell möglich.
Wichtig: Alle 101 Rahmen sind nicht mehr originalverpackt, sie sind gebraucht und weisen Gebrauchsspuren auf. Restposten sind generell vom Umtausch ausgeschlossen.
Wer sich für diesen attraktiven Gebrauchtposten interessiert, kann ihn hier im Rahmenwerk bestellen.

Die Firma Roggenkamp ist einer der ganz alteingesessenen Wechselrahmenhersteller in Deutschland. Qualität made in Germany – das dürfen sich Roggenkamp-Rahmen mit Fug und Recht auf die Verpackung schreiben. Denn Roggenkamp Wechselrahmen aus Holz sind bekannt für präzise Verarbeitung, für seine stämmigen und stabilen Rahmenleisten. Jede Rahmenneuerung aus dem Hause Roggenkamp ist ausgesprochen gut durchdacht. So wie die geniale Idee, Holzrahmen durch eine innere Aluminiumschiene zu versteifen.Welche Vorteile das bringt? Und was wir sonst noch zu Roggenkamp Holz-Bilderrahmen zu sagen haben, können Sie auf Werkladenrahmen.de nachlesen. In unserer kleinen Reihe “Rahmen-Lieblinge” haben wir Holzwechselrahmen von Roggenkamp vorgestellt.
Wer im Rahmenwerk einen Magnetrahmen sucht, kommt an dem Namen Halbe nicht vorbei. Denn das ist der Hersteller, dessen Rahmenprodukte selbst uns alte Rahmenhasen immer noch verblüffen. Auch nach vielen Jahrzehnten Erfahrung in der Welt der Bilderrahmen kenne ich kein ausgeklügelteres Bilderrahmenwechselsystem als das der Halbe Magnetrahmen, keine präziseren Rahmengehrungen und ja, noch nicht mal bessere Verpackungen. Selbst die Bilderrahmenverpackung ist – kommt sie von Halbe – was ganz Besonderes. Wie auch die Rahmen selbst! Es sind kleine Wunderwerke an Funktionalität und sie machen dem Namen Wechselrahmen alle Ehre. Bei keinem Rahmen sonst geht das Wechseln so leicht von der Hand: ein leichter Daumendruck aufs Bilderglas und der Rahmen lässt sich abziehen. Man legt das Glas an die Seite und das zu rahmende Bild hinein. Das Glas wieder auflegen, den Rahmen ebenfalls, leicht andrücken und schon saugt er sich quasi fest. Das Gute daran: Man hat das zu rahmende Bild immer im Blick. Nicht wie bei vielen anderen Wechselrahmen, bei denen sich alles rückseitig abspielt und man “die Bescherung” erst sieht, wenn man den soeben wieder verschlossenen Bilderrahmen umdreht, um sein frisch gerahmtes Werk zu betrachten. Das „Halbe Magnetrahmensystem“ ist heute bereits 30 Jahre alt. Patentierte Funktionalität für das Rahmen von der Vorderseite aus. Den Rest des Beitrags lesen »