Ein schönes Rahmen-Geschwisterpaar möchte ich heute vorstellen – die Bilderrahmenleisten Co397 und Co396. Wo Achtung – das mit 28 mm Rahmenbreite und 25 mm Holzrahmentiefe größere Bilderrahmenprofil ist bei Werkladenrahmen in Köln die kleinere Rahmennummer Co396, die mit  19×22 mm zierlichere Rahmenleiste Co397 bezeichnet entsprechend das kleinere Holzrahmenprofil.

Die Bilderrahmengeschwister sind aber gleichermaßen eher fürs ältere Bilderrahmenfach gedacht, der Fachberater in Sachen Einrahmungen wird sie gern für eine alte Grafik, Aquarelle und klassische Zeichnungen in seiner Einrahmungsberatung an die zur Einrahmung gebrachte Kunst anlegen. Den Rest des Beitrags lesen »

Passepartout

Wie es in vielen Handwerken erprobte Standards gibt, so gibt es die natürlich auch bei den Passepartouts. Bei uns bei Werkladenrahmen in Köln hat sich das Modell 21913 in vielen Einrahmungszusamenhängen als sehr brauchbar erwiesen. Zunächst mal ist er säurefrei und auch alterungsbeständig. Säurefrei heißt, dass sich nach bestimmten DIN und ISO Normen der PH Wert auf einem für Papierkunst unschädlichen neutralen Level bewegt. Alterungsbeständig heißt schlicht, dass der Passepartoutkarton auch auf sehr sehr lange – sprich museale – Sicht dieses Unschädlichkeitsniveau beibehält.

Was säurehaltige Passepartouts an guter Papierkunst anrichten können, weiß auch der Laie, der schon einmal auf dem Flohmarkt nach Schnäppchen gestöbert hat oder alte Fotos, alte Grafik oder eine schöne alte Zeichnung von Oma geerbt hat: wenn die Rahmung älter als etwa von 1980 ist, wird man verbräunte Passepartoutkanten sehen, die auf dem Papier der Kunst sichtbare braune Ränder hinterlassen haben. Den Rest des Beitrags lesen »

Es ist Passepartout-Woche im Rahmenblog. ;-) Informierten wir am Dienstag über die neuen Passepartouts von Nielsen-Bainbridge, so möchte ich heute über den guten Standard von Passepartouts in Naturweiß berichten.

Rahmenexperten haben die unterschiedlichsten Ansichten, wenn es um die Gestaltung von Einrahmungen mit einem Passepartout geht. Für einen ist das Dekorative das Wichtigste. Sie muten den zu rahmenden Kunstwerken jede Art von Farb-Passepartouts zu, die zugegebenermaßen Leben in den Rahmen bringen, vielleicht auch das Wohnumfeld aufhübschen, aber die eben auch in gewisser Weise vom Bild ablenken, oder zumindest den Fokus verstellen. Sie lesen sicher bereits zwischen den Zeilen, dass wir bei Werkladenrahmen eine etwas andere Auffassung haben. Und zwar meinen wir, dass ein Passepartout Luft, Leichtigkeit und Einrahmungstransparenz geben soll, im besten Passepartoutfall den gegebenen Bildhintergrund gut passend verlängert und das dekorative Element bei der Einrahmung vorzüglich dem jeweiligen Bilderrahmen überlässt.

Und um jede Einrahmungsanforderung mit Passepartout eingestellt zu sein, halten wir bei Werkladenrahmen sicher über 100 verschiedene weißtonige Passepartoutkartons ständig vor, können  darüberhinaus auch noch jederzeit auf die ganzen Sortimente der grossen Passepartouthersteller wie etwa Nielsen-Bainbridge, Crescent oder Klug zugreifen. Unsere Einrahmungskunden sind regelmäßig bass erstaunt und nicht selten hören wir Sätze wie:  “Dass Sie das noch auseinanderhalten können …”

Passepartouts Naturweiß

Aber bei einer gut gelungenen Einrahmung muss auch der Weißton im Passepartout genau zum Kunstwerk passen und von einem guten Einrahmungsberater muss einfach erwartet werden, dass er auch feinste Tonunterschiede beim Passepartout-Weiß wahrnimmt. Andersherum ist genau das beim Bildschirm, also etwa beim Einkauf im Bilderrahmen Onlineshop immer ein Problem: Passepartout-Zwischentöne sind hier bestenfalls zu ahnen. Ein Passepartoutkarton, der vom Weißton her irgendwo in der Mitte liegt – mit dem man also entsprechend oft richtig liegt, zum Beispiel erfahrungsgemäß auch, wenn es darum geht, etwa Zeichnungen mit verschiedentonigen Papierhintergründen mit einem einheitlichen Passepartout zu versehen – ist der MSK weiß von Nielsen-Bainbridge. Er entspricht den Anforderungen, die man an Passepartouts in Museumsqualität stellt, ist also entsprechend säurefrei und alterungsbeständig. Bei uns in der Werkladenrahmen-Einrahmungsberatung hat er die Kürzel 21913 und 21920, wobei die beiden hinteren Ziffern Auskunft geben über die jeweilige Kartondicke.

Passepartout naturweiß

Und es gibt ihn, wie auch unser Photo zeigt, noch in weiteren Passepartoutkarton-Dicken, etwa der sehr opulenten Kartonstärke von 2,5mm. Der MSK Natur von Nielsen-Bainbridge ist ein schön glatter Natur-Passepartoutkarton, der auch im Facette-Anschnitt den gleichen Farbton zeigt wie von oben, also sehr viel Rahmenruhe gibt. Die im Foto – leider etwas verwackelt – gezeigte Passepartout-Stufung nach Dicken ist sicher eine witzige mögliche Einrahmungsvariante, gibt eine interessante Bildtiefe, nimmt jedenfalls aber auch viel Betrachteraufmerksamkeit auf sich, was aus der Sicht des Facheinrahmers gut zu begründen sein sollte.

Ob man nun Sonntag früh um neun beim Frühstücksei sitzt, die Wochenzeitung liest oder eben über einem ergänzenden Text für die Werkladenrahmen-Seite “Werkstätten Passepartout”, in jedem Fall ist es erstaunlich, wenn um diese Zeit die Sonntagsstille vom Dauerrattern eines Presslufthammers gestört wird, das zwar aus dem recht entfernten Gerichtsgebäude zu kommen scheint (immerhin wohl 200 Meter Luftlinie von den Werkladenrahmen-Werkstätten) nichtsdestotrotz aber, möglicherweise durch die Südwest-Windrichtung begünstigt, deutlich an den Nerven zerrt. Und wenn man sich dann zum dritten Mal bei einer einfachen Sentenz zur Entwicklung der modernen Passepartout-Materialien verheddert hat, denkt man, auch der Bilderrahmer hat seinen ruhigen Sonntag verdient, selbst wenn er ihn mit dem Erstellen von Passepartout-Erklärungstexten verbringen möchte.

Ich lege also mein Elaborat beim Stichwort “Museumspassepartout” endgültig genervt zur Seite und rufe – ehrlich gesagt ohne große Hoffnung – die Nummer der Zentralen Meldestelle beim Stadtkölnischen Ordnungsamt (221 32000) an und bin fürbass erstaunt, als sich alsbald eine freundliche Mitarbeiterin meldet, sich geduldigst die Angelegenheit erklären läßt und verspricht, die Kollegen im Stadtkölnischen Außendienst auf die Sache anzusetzen.

Vier Telefonate später haben die Herren im Ordnungsdienstauto die Übeltäter ausfindig gemacht und können mir freundlich mitteilen, dass die Herren Bauarbeiter nur noch zwei Löcher zu bohren haben und dass dann Ruhe einkehren wird. Im übrigen sei die Sache genehmigt, wie sich herausgestellt habe. Zwar hat mir das nun für meinen Passepartouttext auch nicht mehr viel geholfen, sehr erfreulich fand ich aber, dass diese Stadtkölnischen Mitarbeiter die – zugegebenermaßen wenn auch störende so doch eher banale Angelegenheit – ernst nahmen, und immer zuvorkommend  und geduldig die Sache geklärt und zuendegebracht haben.Chapeau! Und persönlichen Dank an die engagierten Mitarbeiter!

Wenn schon nicht so sehr im Bereich Kunst und Kultur -  hier scheint sich doch etwas zu bewegen bei der Stadt Köln… Und wer nun noch Lust hat auf den kleinen Passepartout Sonntagstext, hier ist er zu finden.

Bei uns im Werkladen gibt es viele verschiedene Abteilungen. Nach und nach möchten wir Ihnen die ein oder andere vorstellen. Heute werfen wir einen virtuellen Blick in unsere Passepartoutabteilung. Passepartouts haben ja gleich mehrere Funktionen – sie dienen der optischen Vergrößerung des “Bild”-Umfeldes im Bilderrahmen, gleichzeitig kann man durch die Stärke des Passepartouts eine gewisse Räumlichkeit erzeugen, das Rahmungsgut also quasi “tiefer legen”. Außerdem schafft ein Passepartout einen Abstand zwischen Glas und Bild. Denn meistens ist es für das Rahmungsobjekt nicht von Vorteil, wenn es direkt auf dem Glas aufliegt. Und dann ist da natürlich noch die ureigene Bedeutung des Passepartouts, es soll das Bild an den Bilderrahmen anpassen. Deshalb heißt es schließlich wie es heißt: Passepartout.

Hier sehen Sie – wir lagern Passepartout Pappen in allen erdenklichen Größen und Zuschnitten.

Passepartoutabteilung

Das Herz dieser Abteilung: Der Zuschnitt, bzw. die Schneidemaschine. Vorne auf dem Rand liegen viele verschiedene Messerchen in verschiedenen Größen. Den Rest des Beitrags lesen »

Aquarellfarben

Foto: Angelina Ströbel - pixelio.de

Aquarelle zu rahmen, ist nicht immer ganz so einfach, weil sich das nasse Papier gerne wellt. Diese Wellen will man natürlich weg bekommen, denn sie können beim Einlegen in den Bilderrahmen oder Passepartout stören. Unser Tipp heute: Bereiten Sie Ihr Aquarellpapier vor dem Malen vor!

Nehmen Sie sich einen sehr starken Karton oder einen anderen Träger, der sich wenig oder gar nicht verzieht und auf dem Nassklebestreifen (wie sie zum Beispiel für das staubschützende Abkleben von Bilderrahmen verwendet werden) haften. Dieser Karton muss größer sein als Ihr Aquarellpapier. Feuchten Sie Ihr Papier mit einem weichen Schwamm, bis es schlapp auf dem Untergrund liegt.

Aber Vorsicht: Es sollte nicht tropfnass sein! Nun kleben Sie dieses nun feuchte Papier mit einem Nassklebestreifen auf Ihrem gewählten Träger fest. Wenn das Aquarellpapier nun langsam wieder trocknet, schrumpft es zusammen und – da festgeklebt – spannt sich. Wenn Sie nun mit dem Malen beginnen, wird sich das Papier nicht mehr so sehr verziehen wie ohne diese Vorbereitung.

Wenn Ihr Bild fertig ist und das Aquarellpapier wieder getrocknet ist, schneiden Sie den Nassklebestreifen auf. Für die Einrahmung mit Passepartout ist es dann gut vorbereitet und buckelt vor allem an der geraden Passepartoutkante wenig. Für eine Rahmung ohne Passepartout ist dieser Tipp natürlich nicht geeignet, denn ohne Passepartout würde man ja den Klebestreifen sehen und das ist ja nicht unbedingt im Sinne des Erfinders.

Zwei schöne Blogs zum Thema Aquarellmalerei haben wir übrigens auch gefunden und soeben in unsere noch kleine Blogroll aufgenommen: