Unser Stadtteilmagazin ist wieder rausgekommen. Darin ein toller Artikel über uns, den Sie als PDF herunterladen und lesen können: Dieses Paar ist ein Trio. Mehr über Werkladenrahmen Köln in der Presse, also weitere Berichte, finden Sie hier.

Pinnwand - Foto: Stihl24, pixelio.de

Unser Linksammelsurium der letzten Zeit. Angepinnt an unsere Rahmenwerk-Pinnwand. Hier pinnen wir alles an, was wir interessant fanden, was aber nicht zum Beitrag in diesem Blog geworden ist.

- Modeschmuck im Bilderrahmen
- Bilderrahmen restaurieren, so geht’s
- Kunst kennt keine Barrieren
- Gibt es Geschmack in der Kunst?
- Bilderrahmen aus Schokolade
- Bilderrahmen selbst gestalten mit Muscheln
- Tierbestattung in Köln: Letzte Ruhestätte im Bilderrahmen

Pinwand - Foto: Stihl24, pixelio.de

Unser Linksammelsurium der letzten Zeit. Angepinnt an unsere Rahmenwerk-Pinwand. Hier pinnen wir alles an, was wir interessant fanden, was aber nicht zum Beitrag in diesem Blog geworden ist.

- DIY: Verwandel einen alten Spiegel in einen Bilderrahmen
- Kunst in Köln: Wenn Legosteine die Netzhaut rocken
- DIY: Klapprahmen in Frühlingsoptik
- Echte Pflanzen im Bilderrahmen
- Diese Zeichnung sollte man einrahmen: Bilderrahmen von hinten
- 100.000 Euro für Werke von John Miller
- Die Geschichte der Armut in der Kunst
- Interaktiver Bilderrahmen vernetzt Senioren
- DIY: Bilderrahmen mit Spielzeug bekleben

Ob man nun Sonntag früh um neun beim Frühstücksei sitzt, die Wochenzeitung liest oder eben über einem ergänzenden Text für die Werkladenrahmen-Seite “Werkstätten Passepartout”, in jedem Fall ist es erstaunlich, wenn um diese Zeit die Sonntagsstille vom Dauerrattern eines Presslufthammers gestört wird, das zwar aus dem recht entfernten Gerichtsgebäude zu kommen scheint (immerhin wohl 200 Meter Luftlinie von den Werkladenrahmen-Werkstätten) nichtsdestotrotz aber, möglicherweise durch die Südwest-Windrichtung begünstigt, deutlich an den Nerven zerrt. Und wenn man sich dann zum dritten Mal bei einer einfachen Sentenz zur Entwicklung der modernen Passepartout-Materialien verheddert hat, denkt man, auch der Bilderrahmer hat seinen ruhigen Sonntag verdient, selbst wenn er ihn mit dem Erstellen von Passepartout-Erklärungstexten verbringen möchte.

Ich lege also mein Elaborat beim Stichwort “Museumspassepartout” endgültig genervt zur Seite und rufe – ehrlich gesagt ohne große Hoffnung – die Nummer der Zentralen Meldestelle beim Stadtkölnischen Ordnungsamt (221 32000) an und bin fürbass erstaunt, als sich alsbald eine freundliche Mitarbeiterin meldet, sich geduldigst die Angelegenheit erklären läßt und verspricht, die Kollegen im Stadtkölnischen Außendienst auf die Sache anzusetzen.

Vier Telefonate später haben die Herren im Ordnungsdienstauto die Übeltäter ausfindig gemacht und können mir freundlich mitteilen, dass die Herren Bauarbeiter nur noch zwei Löcher zu bohren haben und dass dann Ruhe einkehren wird. Im übrigen sei die Sache genehmigt, wie sich herausgestellt habe. Zwar hat mir das nun für meinen Passepartouttext auch nicht mehr viel geholfen, sehr erfreulich fand ich aber, dass diese Stadtkölnischen Mitarbeiter die – zugegebenermaßen wenn auch störende so doch eher banale Angelegenheit – ernst nahmen, und immer zuvorkommend  und geduldig die Sache geklärt und zuendegebracht haben.Chapeau! Und persönlichen Dank an die engagierten Mitarbeiter!

Wenn schon nicht so sehr im Bereich Kunst und Kultur -  hier scheint sich doch etwas zu bewegen bei der Stadt Köln… Und wer nun noch Lust hat auf den kleinen Passepartout Sonntagstext, hier ist er zu finden.

Er ist ein Großer unserer Stadt und heute hat er Geburtstag! Wir vom Rahmenblog gratulieren Wolfgang Niedecken zum 60. Geburtstag! Beim WDR gibt’s zur Feier des Tages eine Fotostrecke. Auf Köln.de gibt’s heute ein Interview mit ihm und hier bei uns zur Feier des Tages Wolfgang Niedecken mit der WDR Big Band Köln – eine ganz besondere Version von Verdamp lang her.

Der Werkladen erstreckt sich im Eifelwall in Köln über fünf Häuser. Immer mal wieder passt sich der Werkladen den neuen Bedürfnissen an und strukturiert die Abteilungen um. Diesmal steht wieder ein größerer Umzug bevor. Das geht alles nicht von heute auf morgen und vollzieht sich in einzelnen Schritten. Der erste war es, einen neuen zusätzlichen Beratungstisch in unseren Verkaufsräumen einzurichten.

Dazu musste leider unsere Sofaecke unter der Palme dran glauben. So hat es einst mal ausgesehen:

Jetzt wurden Sofa und Sessel schon verbannt und auch unsere Palme ist inzwischen schon ausgezogen. Schade, denn die Palme ist ein echtes Kunstwerk, ein Hingucker, echt pflegeleicht und sozusagen unverwüstlich. :-)

An dem neuen Arbeitstisch arbeitet übrigens unsere neue Kollegin Steffi Arendt. Sie ergänzt und bereichert unser Beratungsteam schon seit Anfang Dezember und hat uns im Weihnachtsgeschäft bereits nach Kräften unterstützt.

Wie überall im Land fegt auch in Köln gerade ein heftiger Wind. An unserem Nachbarhaus hat es die Regenrinne vom Dach gerissen. Sie schaukelte gefährlich oben am Dach. Mein Kollege hat die Feuerwehr gerufen. Diese kam inzwischen völlig unaufgeregt ohne Blaulicht, aber innerhalb von 10 Minuten und hat die Regenrinne abgetrennt. Die machen heute wahrscheinlich nichts anderes. Ich selbst hatte nur eine halbe Stunde Mittagspause gemacht und von alledem gar nichts mitbekommen.

Feuerwehr FEuerwehr Feuerwehr

Fahrräder am Werkladen

Die allermeisten Mitarbeiter bei Werkladenrahmen kommen mit dem Fahrrad, für die anderen gibt es die Möglichkeit, ein günstiges Sammelticket für den öffentlichen Nahverkehr zu erwerben. Hier machen sich die Wurzeln als  Alternativbetrieb der späten Siebzigerjahre noch bemerkbar. Bei uns am Eifelwall haben wir auf dem Gelände des Werkladens sogar eine regelrechte Fahrradhöhle.

Fahrräder

Und sogar an manchem Schreibtisch im Büro lehnt ein Rad. So wie hier der Rahmenwerksche Transportroller.

Rahmenbauer sind also durchaus Fahrradfreunde. Neulich aber hatten wir ein Erlebnis mit einem Fahrrad, das alles andere als gut war. Jedenfalls stockte mir der Atem, als ich – ich glaube, es war der letzte Montagnachmittag -  kurz aus dem Fenster unserer Einrahmungsberatungsräume am Eifelwall schaute: eingekeilt unter der Schnauze eines Volkswagen lag da ein silbernes Damenfahrrad.

Fahrrad unter Auto

Bevor ich mir aber weiter Sorgen machen konnte, kam eine junge – allerdings schockbleiche – Frau ins Rahmengeschäft gelaufen, mit der Bitte, ihr vom Rad gefallenes Zubehör zeitweise deponieren zu können. Auf den ersten Blick schien sie Gott sei Dank keine weiteren Blessuren davongetragen zu haben, dem dramatischen Anblick zum Trotz.

Denke ich  allerdings daran, dass der Großteil der jährlichen Kölner Verkehrstoten die Radfahrer sind, so bestärkt mich das Ereignis wieder darin, mich – als autoloser Fahrradfreak,  der ich bin – verstärkt für eine Kölner Verkehrspolitik einzusetzen, die nicht immer weiter den Autowahn befördert, sondern die schwächeren Verkehrsteilnehmer stützt, die weder Brennstoff, noch nennenswert öffentlichen Raum verbrauchen.

In dieser Woche zeigte sich der Spätsommer von seiner schönsten Seite. Aber in diesem Moment regnet es. Und glaubt man den Meteorologen, dann soll es jetzt langsam auch vorbei sein mit der Herrlichkeit. Schade. Na ja, wir wollen hier nun nicht anfangen, übers Wetter zu reden. Aber ein paar Erinnerungen an sonnige Tage am Anfang der Woche hier bei uns am Eifelwall wollen wir zeigen. Und damit auch ein paar Einblicke geben in unseren Werkladen und unser Arbeitsleben hier.

Ein klarer Sonnenbeweis:

Farb- und Schattenspiele am Werkladentor

Farb- und Schattenspiele am Werkladentor

Der Eifelwall mit strahlend blauem Himmel und voll besetzten Parkplätzen. Nein, die waren nicht alle bei uns. Aber manche schon. :) Den Rest des Beitrags lesen »

Unser Einrahmungskunde schaut sich etwas irritiert um, “Tack” macht es “Tack” und “Tack” und “Tack”. Es ist eingetreten, worauf so mancher Einrahmerkollege wetten wollte, dass er es nicht mehr erleben würde: Irgendeine Art von Baubeginn für das neue Gegenüber, das neue historische Archiv der Stadt Köln.

Bauarbeiten

Mit großen Bohrmaschinen und kleinen Rammen wird das Gelände durchlöchert – vermutlich eine Bodenvoruntersuchung. Die man sicher nach dem Absturz des alten Stadtarchivs in die Baugrube mit besonderer Aufmerksamkeit betreiben wird… Aber selbst da ist skeptisches Beobachten angesagt: ich frage mich ernsthaft, wie diese Stadtverwaltung überhaupt noch einzuschätzen ist. Zum Beispiel das Tiersterben in der näheren Umgebung von Werkladen und Rahmenwerk, im  Aachener Weiher gibt es da ein Horrorbeispiel – als ob es erst seit jetzt sehr heiße Sommer gäbe – und am Wochenende ist bitte frei, gell.

Ob auch die Kunst- und Museumsbibliothek  neuer Nachbar von Werkladenrahmen werden wird, steht ja – soweit man´s aus dem Kölner Stadtanzeiger entnehmen kann – wieder in den Sternen, es ist sogar die Rede davon, dass dieses kulturelle Kleinod ganz der Finanzierung der deutschen Banken geopfert wird. Und gerade auch auf eine Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek freuen wir uns besonders, wir könnten sicher in Sachen Ausstellungen manche schnelle Hilfe in Rahmendingen geben.