Dass der alteingesessene Hersteller von Alurahmen und Holzatelierrahmen im Schwarzwald,  Deha Design, einmal einen auch nur nennenswerten Teil des Umsatzes mit Barockrahmen bestreiten würde, hätte vor ein paar Jahren noch kein Fachmann der Rahmenbranche für möglich gehalten. Tatsächlich hat sich der Barockrahmen zu einem kleinen  Rahmenschlager für die Schwarzwälder Rahmenbauer entwickelt. Die Deha Barockrahmen decken heute, im Herbst 2011, ein Breitenspektrum ab von schlanken ca. 30 mm Rahmenbreiten bis hoch zu schon eindrucksvollen 70 mm.

Wer mehr über diese Deha Barockrahmen im Sonderformat wissen möchte – hier haben wir im Rahmenwerk dazu geschrieben.

Künstler, Galerien und Museen kennen das Problem nur zu gut: Holzwechselrahmen werden von unkundigen Mitarbeitern einhändig in den Rahmenmitten gehalten und transportiert. Die Folge: die Bilderleiste biegt sich vom Rahmeninnenleben weg und beim Loslassen des Rahmens werden Passepartout, Rahmenrückwand oder Bilderglas unter Umständen sogar gequetscht oder beschädigt. Manchmal bleibt die betroffene Leiste des  Bilderrahmens auch krumm, was bei Holzwechselrahmen natürlich auch ohne groben Umgang gelegentlich passiert, denn Holz lebt, arbeitet und reagiert auf Umwelteinflüsse.

Die Bilderrahmenspezialisten von Roggenkamp erfanden deshalb schon vor fast 25 Jahren eine raffinierte Kombination von Holzwechselrahmen und Alurahmen. Sie nutzen den Vorteil, den Aluwechselrahmen in Form der einrastenden Rahmen Schwenkfedern mitbringen, indem sie in ihre Holzwechselrahmen ein entsprechendes Aluprofil einbringen. Gleichzeitig hat Roggenkamp die Bilderrahmenleiste mit 23 mm Breite bei einer Höhe des Bilderleistenprofils von 32 mm von vorneherein recht üppig ausgelegt, was eine gute Stabilität der Wechselrahmen auch bei größeren Rahmenformaten gewährleistet.

Aber diese Strategie hat auch einen Nachteil: besonders für mittlere und natürlich kleine Rahmenformate – Roggenkamp Profil H gibt es schon ab DIN A4 – kann die Bilderrahmenleiste optisch  schnell einmal etwas schwer wirken. Für Rahmenfreunde, die es filigraner mögen, kommt nun der Holzwechselrahmen “15/32″ von Deha ins Spiel. Mit 15 mm Bilderleistenbreite bringt dieser Rahmen rund 35 % weniger Rahmenmasse mit und so kann man auch mittelgroße und richtig große Bilderrahmen (Deha baut diese Holzrahmen bis zu einem Glas Mass von 100 x 140 cm als Rahmenstandard, millimetergenau aber auch jede technisch umsetzbare andere Rahmengröße) optisch feiner präsentieren.

Im übrigen ist die Frage, wer Vater oder Mutter dieser pfiffigen Wechselrahmenerfindung ist, ungeklärt. Bilderrahmenhersteller Deha nimmt für sich in Anspruch, die Rahmenkombination Holzrahmen mit Aluleisteneinlage gleichzeitig mit dem Wechselrahmenproduzenten Roggenkamp entwickelt zu haben. Wie dem auch sei, den Vorteil hat in jedem Fall der Rahmenkunde, ob schmale Deha 15/32 Bílderleiste oder breitere solide Wechselrahmen Roggenkamp Profil H: in jedem Fall kann er sich den stabilisierenden Einlegerahmen sparen, den der Einrahmer sonst einfügen müsste. Dem gegenüber haben die Holzwechselrahmen Deha 15/32 und Roggenkamp Profil H den weiteren Platzvorteil, dass sie schneller wechselbar sind.

Trikotrahmen von Deha

Nun haben wir bereits mehrfach hier im Rahmenblog unsere Trikotrahmen von Deha und von Nielsen angepriesen, da wird es Zeit, auch mal ein paar Worte darüber zu verlieren, wie man denn nun so ein Trikot vernünftig in den Rahmen kriegt und welcher Rahmen sich wofür eignet. Wir haben schon Unmengen von Trikots von der Provinzfußballmannschaft bis zum Bundesliga-Eishockey-Verein eingerahmt. Man braucht einen Bilderrahmen mit Abstandleiste, damit das Trikot Platz hat und nicht unansehnlich gequetscht wird.

Als Hintergrund wählen wir dann einen säurefreien Karton, ob weiß oder farbig ist dabei gerade bei farbenfrohen Trikots, reine Geschmacksache. Viele werden sicher was Passendes zum Trikot oder zu den Vereinsfarben wählen. Auch beim Rahmenmaterial hat man die Wahl. Aufwändig verzierter Holzrahmen oder einfacher Alurahmen? Verfremdung eines Fussballshirts im opulenten Stilrahmen kann durchaus seinen Rahmenreiz haben. Standard-Kunststoffbilderrahmen lassen sich nur sehr schwer mit Abstandleisten versehen und scheiden daher so gut wie aus.

Damit das Trikot im Bilderrahmen richtig platziert bleibt, nähen unsere Einrahmungsspezialisten es auf den Hintergrundkarton auf, ein zeitlich aufwändiger Arbeitsprozess. Wie gut also, dass es diese speziellen Trikotrahmen gibt. Die machen das Einrahmen deutlich leichter. Die speziellen Trikotrahmen von Deha haben eine Rahmenrückwand aus Stahlblech, das Trikot wird mit mitgelieferten starken Magneten fixiert. Und auch Nielsen hatte da ein vereinfachende Idee: Sie lassen in ihrer Frame Box das Trikot einfach in einem mitgelieferten Kleiderbügel abhängen. Geht man allerdings mit künstlerischem Anspruch ans Rahmenwerk, kann der Bügel den Bildgenuss eventuell stören oder im Gegenteil: das lockere unverklemmte Hängen des Trikots ist einem die Bügelansicht wert. Die Frame Box von Nielsen hat den Vorteil, dass sie noch mehr Rahmentiefe für lockeres Liegen des Rahmungsobjekts anbietet. Der Vorteil von Deha Rahmen 55 liegt in der größeren Auswahl der Rahmenoberflächen, mehr Rahmenformate und zwei mögliche Hintergrundfarben für den Objektrahmen. Wie so oft im Leben – Sie haben die Wahl. :-)