Bei der Auswahl eines Bilderrahmens ist natürlich vor allem das Aussehen wichtig. Wer seine Wände mit Bildern verschönern will, wählt sicher einen Rahmen, der in Farbe und Stil zum Rest der Einrichtung passt oder idealerweise sogar einen besonderen Akzent setzt. Es gibt aber auch rein praktische Gesichtspunkte, die man beachten sollte, vor allem dann, wenn man zu den Bilderwechslern gehört und öfter mal was Neues in den Rahmen packen will. Dann nämlich sind Stabilität und Robustheit eines Rahmens besonders wichtig.
- Aluminium Bilderrahmen
Der Aluminiumrahmen ist besonders robust. Auch schmale Aluminiumprofile bleiben bis zu relativ großen Glasgrößen stabil. Drehfeder- oder Schwenkfederrückwände geben diesen Alu Bilderrahmen noch einmal eine innere Festigkeit, indem sich nämlich Rückwand und Rahmenprofil fest verhaken.

- Holzbilderrahmen
Holzrahmen sind stoßempfindlich, Holz ist oft weich und kriegt deshalb leicht so seine Macke weg. Eine innere Steifigkeit muss mit einer größeren Rahmenbreite erkauft werden. Dafür gibt es aber bei Holzrahmen eine wesentlich größere Auswahl bei den Oberflächen- und Rahmenprofilvarianten.
- Aluminium Klapprahmen
Der Alu-Klapprahmen ist eine geniale Erfindung für Vielwechsler. Da muss man zum Wechseln noch nicht mal den Rahmen von der Wand nehmen. Es genügt, die Rahmenschenkel aufschnappen zu lassen und ruckzuck kann man das Bild tauschen. Außerdem ist so ein Rahmen durch die feste Wandverschraubung recht diebstahlsicher.
Und wenn wir nun schon dabei sind, uns über Robustheit Gedanken zu machen, bleibt natürlich noch eine Frage: Glas oder Plexiglas? Glas sieht natürlich besser aus und ist auch deutlich kratzfester. Aber es birgt natürlich immer eine Bruch- und damit auch Verletzungsgefahr. Plexiglas hingegen ist recht bruchsicher und bietet für das gerahmte Bild auch einen hohen UV-Schutz. Nachteile: wenig kratzfest und auf Staub wirkt Plexiglas wie ein Magnet.
- Rahmenlose Bilderrahmen
Der rahmenlose Bildhalter – einer der unpraktischsten. Er ist stoßempfindlich, bruchgefährdet und bietet kaum Staubschutz.

Klar, man kann einen Wechselrahmen kaufen, öffnen, Bild rein, Rückwand wieder schließen. Aufhängen. Fertig. Dann hat man ein Bild hinter Glas gelegt. Das ist aber auch alles. Von Einrahmung kann da keine Rede sein. Kunst wirklich zufriedenstellend in einen Bilderrahmen zu bringen, ist eine komplexe Angelegenheit. Und eine zufriedenmachende Arbeit. Zumindest freu ich mich immer, wenn wir von Kunden Sätze hören wie:
“Jetzt macht mir mein Bild viel mehr Spaß” oder “Ihr Bilderrahmen hat meine Zeichnung sehr aufgewertet.”
Genau das ist schließlich der Job eines Einrahmers. Und was tut der Bilderrahmen selbst dabei?

Er fängt ein Bild ein, zeigt es dem Betrachter. Und zwar auf verschiedene Arten: reduziert mit einfachen strengen Atelierbilderrahmen oder diskret mit schmalen Schattenfugenrahmen oder purem, holzigem Bilderrahmen. Ohne Schnörkel, ohne Farbspiel – ein gut gewählter Rahmen lenkt nicht vom Bild ab, sondern zu ihm hin. Oder anders: der richtig gewählte Bilderrahmen verhindert ein Verfließen der Bilddarstellung mit dem Umfeld oder mit dem Nachbarbild, und genau darum geht es ja beim Einrahmen. Den Rest des Beitrags lesen »

Sind aktuell eher spitze Bilderrahmenprofile up to date? Den Eindruck erhält man, wenn man sich beim Marktführer für Wechselrahmen, also bei Nielsen Design den aktuellen Alu-Wechselrahmen Pixel ansieht. Das gewohnt runde Standard-Rahmenprofil Image ist Geschichte. Auch im Under Cover Programm (Bilderrahmensortiment, wo der Rahmen nach vorn abgezogen wird) ist es nicht mehr erhältlich.
Ich meine mich zu erinnern, dass neben dem Bilderrahmen Classic der Image-Rahmen eins der allerersten Modelle war, mit dem damals in den Achtzigern Nielsen Design auf den deutschen Rahmenmarkt kam. Aber jetzt heißt es: Tschüss Image Alurahmen! Auch beim Alurahmen-Modell Classic steht ein Abschied an und zwar bei den Farben: das strahlend-schöne Mauritius-Blau ist raus. Scheinbar musste es dem blasseren Classic Blu weichen müssen. Schade. Aber die Alurahmengeschmäcker sind wohl verschieden.
Schade auch, dass etliche Farbvarianten bei den Holzwechselrahmen Artis 15mm und auch Artis 28 nicht mehr erhältlich sind. Denn gerade diese Rahmen sind zum Einrahmen mit schöner Bilderleisten-Bauhöhe und feinen, aber robusten Oberflächen gesegnet. Man kann diese Bilderrahmen also auch mit dickeren Pasepartouts ausstatten. Bei diesen beiden Artis-Holzwechselrahmen kann man sogar mehrere Passepartouts locker übereinander stecken. Und die Oberfläche war so, dass ihnen eine regelmäßige Rahmenreinigung im häuslichen Wohnzimmer nichts ausmachte. Aber auch hier müssen wir uns verabschieden.
Nun denn – das Angebot an einfach farbigen Holzrahmen ist trotzdem immer noch überwältigend. Da gibt es zum Beispiel die riesige Auswahl im Holz Wechselrahmen Programm der Firma Hama. Angesichts dieser Konkurrenz kann man die Reduzierungsmaßnahmen des Rahmen-Riesens Nielsen Design sogar nachvollziehen.

Kann man Alu-Bilderrahmen eigentlich wiederverwenden oder gar verkleinern? Eine Frage, die uns nicht selten gestellt wird. Antwort: Ja, man kann. Zumindest sollte ein gut ausgerüsteter Einrahmungsfachbetrieb dazu in der Lage sein.Welche Möglichkeiten es gibt, welche Vorteile Alurahmen-Schraubsysteme bieten und wann man besser doch einen neuen Alurahmen kauft, haben wir hier im Rahmenwerk einmal in einem kleinen Artikel aufgeschrieben.
Neulich habe ich es geschafft, zwei neue Leisten von Nielsen im Shop online zu stellen und komme jetzt auch dazu, sie hier im Rahmenblog vorzustellen:

Alu-Rahmen Nielsen Pixel
Da ist einmal der Alu-Rahmen Nielsen Pixel mit einer fein eloxierten Oberfläche. Der Bilderrahmen hat kantengeschliffenes und gewaschenes Floatglas, eine säurefreie Kartoneinlage und eine starke Rückwand mit integrierten Schwenkfedern, was leichtes Wechseln möglich macht. Mit seinem Format von 22×22 mit eingelegtem Passepartout eignet er sich für Kunstkarten in 14×14. Für diese Größe gilt eine Mindestbestellmenge von 12 Stück, wobei Sie durchaus unterschiedliche Farben bestellen können.

Holzrahmen Nielsen Titania
Rahmen Nummer 2 ist der Holzbilderrahmen Nielsen Titania mit einer belegten und farbig unterlegten Oberfläche. Er hat ebenfalls kantengeschliffenes und gewaschenes Floatglas oder ein Antireflexglas(SRC). Wie der Alu-Rahmen Nielsen Pixel ist auch hier das Wechseln denkbar einfach durch die starke Rückwand mit integrierten Schwenkfedern.
Vor wenigen Tagen haben wir auch unser Angebot bei Bilderrahmen im Nielsen Design um neue Modelle ergänzt. Besonders in Sachen Alu-Rahmen hat Nielsen auf dem Markt die Nase vorn. Neu bei Rahmenwerk sind jetzt bei den Nielsen Alu Rahmen bei c2 und c2 foto die Farben Silber glanz, Eloxal Schwarz glanz und Weiß glanz sowie neue Größen: DINA3, DINA2, DINA1, 50×100.
Aber als Einrahmungs-Vollsortimenter bietet Nielsen natürlich neben vielen weiteren Rahmenarten auch Holzrahmen. Auch hier gibt’s Neues im Rahmenwerk:
Außerdem von Nielsen im Sortiment: Bilderglas, Passepartouts, Wechselrahmen, Schraubsysteme, Bilderschienen und vieles mehr.