Bilderrahmen sind mehr als Deko-Stücke für die Wohnung und auch mehr als Schutzräume für Rahmengut. Sie können durchaus auch Seelenstreichler und Tröster in dunklen Zeiten sein. So wie diese fröhlichen Rahmen, die doch bei dem tristen Herbstwetter da draußen direkt mal so richtig gute Laune machen.

Diese Rahmen sind so fröhlich knallig, dass sie sich eher nicht für stille, zurückhaltende Motive eignen, sondern in erster Linie für das Einrahmen von farbstarken, expressiven Bildern, am ehesten von moderner Kunst. Zum Beispiel Pop Art lässt sich vorzüglich damit einrahmen, wenn der Bilderrahmenfreund die dekorative Einrahmung mag, wenn er also möchte, dass der Bilderrahmen bei der Einrahung neben dem Bildmotiv eine gleichmäßig tragende Rolle einnimmt. Denn das tut dieser Rahmen. Er nimmt sich alles andere als zurück, er knallt förmlich in unser Leben.Und genau deshalb ist er perfekt geeignet, nicht nur unsere Wände zu verschönern, sondern durch sein fröhliches Äußeres auch triste Herbstwochen zu erhellen.

Es gibt noch eine ganze Menge mehr zu diesem Rahmen zu sagen, und das habe ich hier bei den Gestaltungstipps im Rahmenwerk getan.

Vergleichbar farbstarke Bilderrahmen bekommt man bei uns im Bilderrahmen Onlineshop Rahmenwerk.de von Hama, der mit dem Holzrahmen Foggia und sogar mit dem Kunststoffrahmen Madrid Pastell ebenfalls versucht, farbenfrohe Seelenstreichler für dunkle Zeiten anzubieten.

Bilderrahmen mit Drahtaufhänger X 78

Bilderschienen A01 mit Gleithaken

Wechselrahmen

Klar, man kann einen Wechselrahmen kaufen, öffnen, Bild rein, Rückwand wieder schließen. Aufhängen. Fertig. Dann hat man ein Bild hinter Glas gelegt. Das ist aber auch alles. Von Einrahmung kann da keine Rede sein. Kunst wirklich zufriedenstellend in einen Bilderrahmen zu bringen, ist eine komplexe Angelegenheit. Und eine zufriedenmachende Arbeit. Zumindest freu ich mich immer, wenn wir von Kunden Sätze hören wie:

“Jetzt macht mir mein Bild viel mehr Spaß” oder “Ihr Bilderrahmen hat meine Zeichnung sehr aufgewertet.”

Genau das ist schließlich der Job eines Einrahmers. Und was tut der Bilderrahmen selbst dabei?

Er fängt ein Bild ein, zeigt es dem Betrachter. Und zwar auf verschiedene Arten: reduziert mit einfachen strengen Atelierbilderrahmen oder diskret mit schmalen Schattenfugenrahmen oder purem, holzigem Bilderrahmen. Ohne Schnörkel, ohne Farbspiel – ein gut gewählter Rahmen lenkt nicht vom Bild ab, sondern zu ihm hin. Oder anders: der richtig gewählte Bilderrahmen verhindert ein Verfließen der Bilddarstellung mit dem Umfeld oder mit dem Nachbarbild, und genau darum geht es ja beim Einrahmen. Den Rest des Beitrags lesen »

Das Auktionshaus Ketterer versteigert am 26.Mai 2011 etwa 80 Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst. Da ist so manches Kunstschnäppchen dabei, die Startpreise liegen zwischen 20 und 50 Euro. Kunstwerke von Horst Antes, Elvira Bach, Peter Dittmar, Ugo Dossi, Erich Heckel, A.R. Penck und vielen vielen anderen sind dabei. Die Auktion ist eine Benefizgeschichte zugunsten der Münchner Kindl Stiftung, die sich seit vielen Jahrzehnten für Kinder und Jugendliche engagiert. Den exakten Termin und Ort und viele weitere Infos zu dieser interessanten Auktion gibt’s hier bei artinfo24.com.

“Der richtige Rahmen für handwerklich Begabte” – das las ist und stutzte. Beim Wort Rahmen stutze ich eigentlich immer und schau genauer hin. Und ich las:

Heimwerken ist ein kreatives Hobby und eine anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, die Spaß macht. Das Vergnügen am Hobby lässt sich sogar noch steigern, wenn es in Gemeinschaft erlebt wird – so die Idee hinter der neuen Veranstaltungsreihe “Heimwerker-Party” der Heimwerker-Community 1-2-do.com.

Ach so. Werbung für ein neues Portal.

Screenshot Heimwerker Portal

Ich wollte schon weiterklicken, da fiel mein Blick schon wieder auf so ein magisches Wort. Nur 3 Zeilen weiter:

Am Samstag, den 25. September 2010 fand nun die erste Heimwerker-Party erfolgreich statt. Über 30 Community-Mitglieder trafen sich in Freystadt, nahe Nürnberg, zum gemeinsamen Sägen, Hämmern und Leimen. Das Thema lautete: Bilderrahmen selber bauen.

Also las ich doch weiter und dachte, warum nicht? Bilderrahmen bauen ist schließlich eine schöne Sache! :-) Und ich erfuhr, dass es sich bei diesem Portal um eine Heimwerker-Community von Bosch handelt. Nun will ich hier nicht Werbung für Bosch machen, aber die Idee finden wir gar nicht so schlecht. Eine Online-Plattform, auf der sich Mitglieder und DIY-Fans zu Themen wie Renovieren, Selber machen, Umgestalten und Dekorieren austauschen, Bauprojekte vorstellen, Heimwerker-Tipps geben und Fragen stellen können. Und dazu werden offline so genannte Heimwerker-Parties veranstaltet. Bei einer solchen Party wurden nun unlängst Bilderrahmen gebaut. Im Pressetext heißt es:

Tatsächlich wurden 34 Bilderrahmen fertig gestellt. Neben klassischen Bilderrahmen wurden auch ein paar unkonventionelle und phantasievolle Varianten gebaut – auf handwerklich sehr hohem Niveau. Die Bilderrahmen wurden mit Zinken- und Zapf-Verbindungen, mit Zuhilfenahme einer Oberfräse und einer Frässchablone hergestellt.

Schade nur, dass bei dieser Pressemeldung keine Bilder dabei waren. Ich hätte die Bilderrahmen ja gerne mal gesehen. Wie gesagt – ich finde die Idee eines solchen Forum gar nicht schlecht. Aber trotzdem musste ich auch an ein Lied denken, das ich mal von Reinhard Mey gehört habe. Und weil heute Freitag ist, und es so schön passt – bitte sehr:

Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Foto: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Aus aktuellem Anlass – gestern und vorgestern sind zumindest in NRW die Schulanfänger eingeschult worden – gibt es heute hier im Rahmenblog einen Bilderrahmen-Basteltipp: Bilderrahmen für Einschulungsfotos kreativ gestalten. Auf Bastel-Tipps.de schlägt man als Basisrahmen einen Billigrahmen von Ikea vor. Das haben wir jetzt einfach mal überlesen, oder besser noch, wir überlassen Ikea mit ihren mehr als einfachen Billigrahmen gerne dieses Feld. ;-)

Und allen Bastlern, denen ihr Werk am Ende dann vielleicht doch nicht gefällt oder allen, die schöne Fotos vom ersten Schultag ihres Kindes haben, aber kein Bastel-Gen, all diesen empfehlen wir einen Besuch bei uns im Rahmenwerk. Da gibt’s nämlich für jedes Foto in jeder Größe die allerschönsten Bilderrahmen.

Schattenfugenrahmen

Leinwand ist nicht gleich Leinwand und Keilrahmen ist nicht gleich Keilrahmen. Worauf sollte man achten beim Spannen und Bemalen von Leinwänden? Wir haben  ein paar  Tipps und Infos für Sie zusammengestellt:

Achten Sie bei der Auswahl von Keilrahmen und Leinwand auf eine gute Qualität: Wählen Sie eine dichte und feste Leinwand und entscheiden Sie sich beim Keilrahmen für gute und fachgerecht getrocknete Hölzer. So vermeiden Sie am ehesten, dass sich der Keilrahmen verzieht.

Sie wollen Ihr Bild auf Keilrahmen in einem so genannten Schattenfugenrahmen oder Oberpfalz-Bilderrahmen rahmen? Ein Schattenfugenrahmen zeigt Bilder als Ganzes. Es ist wichtig, auch die Bildkanten zu bedenken. Wenn sie nicht mitbemalt werden sollen – was im Schattenfugen-Bilderrahmen meist aber einen schönen räumlichen Effekt ergibt – müssen Sie darauf achten, dass sie nicht von Tackerklammern oder Nägeln verunziert werden, weil die Kanten im Bilderrahmen ja weitgehend sichtbar bleiben. Sie sollten also eine ausreichend große Leinwand wählen, die man am Keilrahmen hinten befestigen kann. Die Bildkante sollte gleichmäßig weiß oder jedenfalls in der gewählten Tönung gleichmäßig bleiben.

Die Bildumschläge am Keilrahmen sollten möglichst fein und so anliegend wie möglich gefertigt werden, denn im Schattenfugen-Bilderrahmen sieht man eben fast alles. Unordentliche Bildumschläge könnten den Gesamteindruck trüben. Prüfen Sie auch die Winkligkeit des Keilrahmens beim Aufspannen. Ein Bilderrahmen wird in aller Regel rechtwinklig hergestellt. Ein guter Rahmenschreiner kann zwar den Schattenfugenrahmen noch einem schiefen Keilrahmen anpassen, aber spätestens neben einem weiteren geraden Bilderrahmen platziert, fällt das Winkelproblem dann aber doch wieder deutlich auf.

Alu-Rahmen mit Werkladen Profil Antireflexglas wird immer noch gern gekauft für die Verglasung von Bilderrahmen, wenn auch nicht mehr in dem Ma?e, wie etwa in den 80er Jahren. Damals wurden in den Kaufhäusern rahmenlose Bildhalter palettenweise mit Mattglas verramscht und mit Begeisterung aufgenommen. Die Begeisterung der Bilderrahmenkunden in Sachen Antireflexglas ist weniger geworden. Es stellte sich nämlich heraus, dass Antireflexglas als Bildverglasung nur eine Notlösung darstellen kann, ein mehr oder weniger guter Kompromiss.

Empfehlen kann ich dieses mattierte Bilderglas ziemlich uneingeschränkt für die Einrahmung von Texten etwa in Büros, Museen oder Arbeitsräumen, wenn es nur darum geht, dass Dinge im Rahmen erkennbar bzw. lesbar bleiben. Immer dann aber, wenn es um die Präsentation von Kunst, um die Darstellung von Farben geht, ist die Verwendung von Mattglas sehr kritsch zu sehen. Der Matteffekt dieses Bilderglases vergraut und verändert Farbigkeit im Bild erheblich. Er schafft eine gewisse Unschärfe, die zunimmt, je größer der Abstand zwischen Glas und Bildobjekt im Rahmen ist, beispielsweise bei der Verwendung von Passepartouts.

Ganz unmöglich erscheint mir der Einsatz bei Einrahmungen mit Abstandleiste. Hier ergibt der Einsatz von Antireflex-Bilderglas den Eindruck einer veritablen Milchglasscheibe. Und insgesamt ergibt die Ausstattung ganzer Ausstellungen mit dem mattierten Antireflex-Glas gern einen toten Eindruck, denn es fehlt etwas: die Brillanz. Insofern sind Vor- und Nachteile dieser Bilderrahmenverglasung sehr genau abzuwägen, will man nicht den Rahmenteufel mit dem Einrahmungs-Beelzebub austreiben.

Immer zu empfehlen ist der Einsatz von optisch entspiegelten Gläsern. Und diese Bildergläser sind heute ja auch  zum Beispiel im Rahmenwerk-Online-Shop tatsächlich schon günstig zu erwerben – wenn Sie natürlich auch immer noch ihren deutlichen Mehrpreis haben. Aber das werden viele Bilderrahmenfreunde, insbesondere die Brillenträger von ihrem Augenoptiker kennen: hier wird das optisch entspiegelte Glas auch sehr gern eingesetzt.

Im Rahmenwerk finden sie entspiegeltes Glas zum Beispiel hier in diesem Alu Bilderrahmen mit Werkladen Profil 200 oder bei diesem Bilderrahmen mit Deha-Profil.

Klar, wir verkaufen Bilderrahmen: Alu Bilderrahmen, Holz Bilderrahmen, Rahmenlose Bildhalter und natürlich jede Art von Passepartouts . Wir sind naturgemäß nicht gerade die Bastellobby. Wir sind Rahmenexpertern, Einrahmungsberater und Wechselrahmenhersteller. Aber dennoch liegen uns alle Rahmen am Herzen und wir verstehen auch, dass manche ihrem Rahmenwerk einen individuellen Stempel aufdrücken wollen. Und so will ich doch ein paar wichtige Tipps für Bilderrahmenbastler geben, denn wie vor allem viele Links auf unserer Rahmenwerk-Pinwand immer wieder zeigen, gibt es davon eine ganze Menge:

  • Glas- und Rückwand: Kaufen Sie rahmenlose Bildhalter als Rahmenbasis (zum Beispiel bei Rahmenwerk.de die Rahmenlosen von Hama), dann haben Sie kantengeschliffenes Glas und eine solide Rückwand für kleines Geld.
  • Passepartouts: das Schneiden von Schrägschnitt-Passepartouts ist keine leichte Aufgabe und ein verschnittenes Passepartout kann den kompletten Bildeindruck versauen. Deshalb auch hier der Tipp diese im Rahmenwerk zu kaufen. KeineMarken Fertigpassepartouts (natürlich auch sie mindestens säurefrei) sind sehr erschwinglich und soll es ein Sonderformat-Passepartout sein, auch kein Problem, haben wir auch im Angebot.
  • Karton: Sie wollen trotzdem selbst ran ans Passepartout? Dann bestellen Sie sich einen säurefreien Karton Zuschnitt und versuchen sie es. Benutzen Sie dazu ein scharfes (!) Messer und ein  Stahllineal.

Wir wünschen gutes Rahmen-Gelingen und viel Kreativität und Freude beim Gestalten Ihres Rahmens!

Stickbild

Stickbild - Foto: Andreas Stich, pixelio.de

Stickbilder. Ja, es gibt sie immer noch. Manche digitalisieren sie, andere hängen sie sich an die Küchenwand oder zeigen sie in ihrem Blog, wie hier und hier. Und ja, Stickbilder werden auch als Kunstobjekte gehandelt. So müssen sich Bilderrahmer nicht wundern, dass immer noch und regelmäßig Kunden mit ihren Stickbildern zum Rahmen kommen. Für diese Kunden will ich heute hier ein paar Tipps bloggen:

1. Stickbild schon fertig aufgespannnt auf Platte oder Karton mitbringen. Denn der Kampf mit der geraden Stickbildlinie fordert oft viel Geduld und Zeit und kann somit leicht kostenintensiv werden.
2. Möglichst ohne Klebemittel arbeiten. Am besten das Bild als Vorbereitung zur Einrahmung nur vernähen oder feststecken.
3. Die Bildträger, die um das Stoffbild gespannt werden, sollten entweder vollständig säurefrei sein wie spezielle Passepartout-Kartons, oder aber zumindest mit einer dünnen säurefreien Zwischenlage abgepuffert werden.
4. Die Stickbilder zum Spannen dämpfen.

    Ausführlicher habe ich diese Punkte hier beschrieben. Auch auf die Frage, welches Glas am besten geeignet ist, gehe ich dort ein.