Bilderrahmen Holz – das ist eine Suchbegriff-Kombination, die viele Surfer auf unsere Seiten bringt. Uns zeigt das vor allem eines – auch im Zeitalter der digitalen Rahmen gehört Holz immer noch zum beliebtesten Rahmenmaterial. Holz Bilderrahmen erfreuen durch die Lebendigkeit des Materials und die Vielfalt der Oberflächen und Gestaltungsmöglichkeiten: Schlichte, gerade Bilderrahmen, Profile mit bewusst einfach gehaltenen Rahmenoberflächen oder auch Holz-Bilderrahmen mit eingebauter Abstandleiste – um nur einige Beispiele zu nennen. Ob von Nielsen, Deha oder Halb, von Roggenkamp , Spagl oder Hama – das Angebot ist wirklich riesig bei uns im Rahmenwerk. Aber ein solch kreatives wie natürliches Bilderrahmen-Modell aus Holz, wie dieses hier, das finden Sie bei uns trotzdem nicht. Da müssen Sie wohl auch zunächst einen Waldspaziergang machen. Wir wünschen viel Spaß dabei und Sonnenschein!
Erfreulicherweise wächst das Bewusstsein der Menschen zunehmend, wenn es um Ökologie und Nachhaltigkeit geht. In vielen Bereichen spielen diese Aspekte bei Kaufentscheidungen schon eine Rolle. Auch bei der Wahl des Bilderrahmens legen sehr viele unserer Kunden im Rahmenwerk Wert auf entsprechende Materialien. So ist ein Schattenfugenrahmen sehr ökologisch, wenn er aus nachwachsenden einheimischen Hölzern gefertigt wird, zum Beispiel aus Fichtetanne oder aus Pappel: er hat keine Rückwand und keine Verglasung. Ein solcher Rahmen eignet sich aber nur für Bilder, die keinen Glasschutz brauchen. Als etwa bei Gemälden, deren Bild-Oberfläche in gewissen Zeitabständen gereinigt und mit frischem Schutz-Firnis versehen werden kann. Oder bei aufgeblockten Drucken, die nur eine bestimmte begrenzte Kunst-Lebenszeit beanspruchen.
Bei allen anderen Kunstwerken, wie etwa Zeichnungen, Druckgrafik, Aquarellen oder Gouachen ist eine Bilderverglasung angesagt als Schutz vor Verschmutzung wie auch vor UV-Strahlung; normales gutes Floatglas hat einen Filter von ca. 45%. Lassen Sie sich nicht täuschen von solchen Glasherstellern, die diese physikalische Eigenschaft als technische Rafinesse verkaufen, indem sie sie zum Beispiel “UV45″ nennen.
Solche Rahmen mit Glas sind dann am ökologischsten, wenn sie rahmenmäßig nur das nötigste tun oder sogar wie ein rahmenlose Halter ganz auf diesen Rahmen verzichten und sich stattdessen mit kleinen Glashalteklammern begnügen. Ist weder die eine noch die andere Öko-Sparversion gefragt, kann es nur noch darum gehen, die einzelnen Rahmenteile dem ökologischen Gebot zu unterwerfen: möglichst einheimische nachwachsende Massivhölzer verwenden, FSC zertifizierte Presshölzer oder -wie der Bilderrahmenhersteller Nielsen-Design aus Rheda-Wiedenbrück es seit Ende 2009 versucht, mit den schnellwachsenden Gummibaum- und Bambus-Hölzern von exotischen Plantagen.
“Wir schützen, was Sie lieben” – so lautet ein Slogan von Nielsen Design und jetzt schützt der Bilderrahmenhersteller auch unsere Umwelt. Bei dem wohl ersten Öko-Rahmen deutscher Rahmenproduktion, den Nielsen EcoCare getauft hat, hätte man sich allerdings gewünscht, dass auch die Rahmenbauteile Verglasung und Rahmenrückwand etwas mehr in Richtung Ökologie durchdacht worden wären. Die hier verwendeten Wechselrahmenteile entsprechen keinem anderen als dem bisher schon weit verbreiteten Standard von recycelt bzw. recycelbar.
Dennoch sind die Bemühungen von Nielsen nach einem besonderen Holz und der Einsatz für die Ökorahmenidee nicht genug zu loben. Wir sind gespannt, ob unsere Kunden im Rahmenwerk zum ökokorrekten Bilderrahmen greifen und wünschen es uns, damit Nielsen seinen Ökorahmen auch weiterhin produziert. Der Bilderrahmen EcoCare ist nicht teuer und kommt mit keinem erkennbaren Öko-Aufschlag daher. Am Preis wird es also nicht scheitern, wenn es ein ökologisch unbedenklicher Bilderrahmen aus Holz sein soll.


