Jörg Döring ist Deutschlands international erfolgreichster Popartist. 1986 – vor genau einem Vierteljahrhundert – bezog er sein erstes eigenes Atelier. Jetzt feiert er in der Kölner Galerie 30works mit der Schau “25YEAHs” Jubiläum. Die Ausstellung eröffnet am 26. März 2011 in Anwesenheit des Künstlers mit einer Vernissage.

Jörg Döring - Idées Machine, 150 x 200 cm

Jörg Döring - Idées Machine, 150 x 200 cm

In den 60ern im Ruhrgebiet geboren, ist Jörg Döring längst vom Local Hero zu einer national und international etablierten Größe im Kunstmarkt gereift. In bester Pop-Art-Tradition führt er virtuos Realität und Ideenreichtum zu seiner ureigenen Kunst zusammen – als Malerei, Serigrafie und Collage, von kleinsten bis zu großflächigen Formaten.

Kultfiguren der 1960er und 70er Jahre sind eines seiner derzeit großen Themen: Freigeister, Rebellen und Egomanen wie Ursula Andres, Romy Schneider, Paul Newman oder Clint Eastwood. Eigensinn und Authentizität einer Persönlichkeit sind gesucht. “Ein Gegengewicht zur heutigen Castingkultur, zum Rundgelutschten und zur Einheitsästhetik”, sagt er.

Die bei 30works präsentierten neuesten Arbeiten bezeugen eindrucksvoll das künstlerische Credo, dem Jörg Döring seit 25 Jahren folgt: Niemals stehen bleiben, heute noch Besseres schaffen als gestern. 25YEAHs JD – das ist Kunst und Kreativität als Lebensinhalt, authentisch, leidenschaftlich, kompromisslos.

Jörg Döring – 25YEAHs @ 30works

30works Galerie – Antwerpener Str. 42 – 50672 Köln – 0221/5700250
Vernissage: 26.03.2011, 20 Uhr
Ausstellung: 26.03. bis 24.04.2011
Öffnungszeiten: Di – Fr 15-19 Uhr, Sa 11-17 Uhr sowie nach Vereinbarung

Ein bisschen Werkladen dürfte in der Ausstellung übrigens auch vorhanden sein. Für die neuen Galerieräume von 30works haben wir vom Werkladen Köln unter anderem auch die Bilderschienen geliefert. :)

Wir wünschen der Galerie und Jörg Döring für diese Ausstellung viel Erfolg!

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Das Bonner Frauenmuseum hat einiges geschafft: Mehr als 2.500 nationale und internationale Künstlerinnen haben Im Krausfeld ausgestellt, 600 Ausstellungen wurden durchgeführt, darunter 30 “Riesenprojekte” auf jeweils 2.000 qm, 200 Kataloge ediert und mit mehr als 1000 Veranstaltungen wissenschaftlich oder spartenübergreifend untermauert. In den Archiven wird zu Geschichte, Zeitgeschichte und Kunst gesammelt, allein die Bibliothek der Künstlerinnen umfasst 12.000 Kataloge. Die Sammlung wächst stetig; sie ist ausschließlich auf Schenkungen angewiesen: Nachlässe, Stiftungen, Sponsoren.
Screenshot der Website des Frauenmuseums

Screenshot der Website des Frauenmuseums

Marianne Pitzen und ihr Team sind auch neue Wege gegangen – das Kinderatelier, die Kunst- und Designmessen – sind Projekte, die in den letzten 10 Jahren entstanden sind. Der Aufbau des historischen Bereichs ist in den letzten Jahren stärker in den Focus gerückt. Das Frauenmuseum verbindet auf einzigartige Art und Weise Geschichte mit Gegenwartskunst. Gerade in der laufenden Ausstellung MONETA zeigt sich, dass dieses Konzept aufgeht: Die Historikerinnen zeigen die Pionierinnen der Finanzgeschichte, gehen der Frage nach, warum das Thema “Frauen und Geld” bis heute konfliktträchtig ist. 50 Künstlerinnen haben sich in Malerei, Bildhauerei und medialen Inszenierungen mit dem Thema beschäftigt.

30 Jahre im Fokus der Öffentlichkeit, spannend auch der Blick hinter die Kulissen: Welche Meilensteine setzten die Museumsfrauen? Welche Karrieren wurden hier gemacht? Welche Niederlagen mussten die Initiatorinnen einstecken? Was treibt das Team des Frauenmuseum seit nunmehr drei Jahrzehnten an, weiterzuarbeiten an einem Projekt, das noch immer seine Daseinsberechtigung verteidigen muss? Den Rest des Beitrags lesen »

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Zigarettenautomat

Zigarettenautomat ©Foto: Gabi Luescher, pixelio.de

Hier oben im Bild sieht man einen ganz normalen Zigarettenautomaten. Ok, einer, der offenbar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat und sicher – könnte er reden – so manche Geschichte erzählen könnte. Zigarettenautomaten verschwinden zunehmend aus dem Stadtbild und die Hängezeit manches Automaten ist vorüber oder seine Tage sind gezählt. Aber – die Automaten müssen sich nicht grämen. Für viele von ihnen kommt ihre wirklich große Stunde erst noch. Denn das ist doch wirklich eine tolle Karriere, wenn man vom Zigarettenautomaten zum Kunstautomaten wird! Die Automaten enthalten nicht nur Kunst, nein, jeder einzelne für sich ist auch ein richtiges Kunstwerk. Hier kann man sich einige Beispiele ansehen. Ein noch recht jungfräuliches Blog zum Projekt Kunstautomat gibt es übrigens auch.

Wir vom Rahmenblog finden, das ist eine wirklich tolle Idee! Und wenn Sie nun ein klitzekleines, aber schönes Kunstwerk gezogen haben, dann finden Sie im Rahmenwerk natürlich auch klitzekleine Bilderrahmen dazu. Kein Rahmen dabei, der Ihnen gefällt? Dann melden Sie sich, denn im Werkladen in Köln rahmen wir alles, auch klitzekleine Automatenkunst. :-)

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Rasenkunst

Rasenkunst

Doch, doch, dieses Bild zeigt Kunst. Zumindest wird dort Kunst vorbereitet. Und zwar vom Künstler Ralf Witthaus, den man auch den Rasenmähermann nennt. Mehr über sein Arrangement am Aachenerweiherhügel in Köln habe ich auf Werkladenrahmen.de geschrieben. Was ich dazu zu sagen habe, kann man hier nachlesen.

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Groß, gigantisch, faszinierend, beeindruckend, imposant, kolossal, riesig – so präsentiert sich den Messebesuchern der photokina 2010 „Der größte Photoglobus der Welt“ in der Passage 4/5 mit einem Durchmesser von staunenswerten sechs Metern. Welche visuelle Dimension hier die photokina-Messebesucher erwartet, lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Man muss den „Größten Photoglobus der Welt“ live gesehen haben. Auf der Aktionsfläche unterhalb des „Größten Photoglobus der Welt“ haben die photokina-Besucher die Möglichkeiten, Kameras auszuleihen, an Fotoshootings teilzunehmen, digitale Bilddaten über Fotodrucker und Fotokioske zu Papier zu bringen und die vorhandenen leeren Fotowände durch ihre Aufnahmen mit Leben zu erfüllen. Zudem können die Besucher der Aktionsfläche Bilder auf dem Photoglobus-Portal www.photoglobus.prophoto-online.de hochladen, und eine Verlosung gibt es auch noch.

Der größte Fotoglobus der Welt

Fotoglobus - Foto: Koelnmesse

User aus über 80 Ländern haben zum Gelingen dieses einzigartigen Weltrekords „Der größte Photoglobus der Welt“ beigetragen, indem sie auf dem Portal www.photoglobus.prophoto-online.de seit Ende Mai 2010 Bilder online gestellt haben. Das Portal bietet eine einzigartige Bilderreise, die die Veranstalter dazu bewogen hat, weiter zu machen. Das Portal bleibt bestehen und die Veranstalter wünschen sich weiterhin neu eingestellte Aufnahmen, die die Schaffenskraft der Fotografen weltweit widerspiegeln. Wie heißt es doch so schön: Während und nach der photokina 2010 ist vor der photokina 2012, und mal sehen, welchen Weltrekord man dann ins Auge fasst.

„Der größte Photoglobus der Welt“ ist eine Gemeinschaftsaktion des Photoindustrie-Verbandes und seiner Mitglieder Adobe Systems, CeWe Color, Epson, Fujifilm Imaging Germany, Hama, Kaiser Fototechnik, Kodak, Lowepro, Nikon, Olympus, Panasonic, Samsung, Felix Schoeller, Sigma, Sihl sowie der Prophoto GmbH und der Koelnmesse.

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Gestern war ich im Rahmen des IPK Festivals in der Fotoausstellung der Studenten der Kölner International School of Design: http://groups.kisd.de/barcelona/ Die Studenten waren in Barcelona und haben die Stadt, die Menschen, das Nachtleben und auch ungewohnt ‚menschenleere Plätze‘ fotografiert. Zufällig traf ich auch eine Kollegin aus unserer Montage in der Ausstellung und wir mussten anerkennend feststellen, das die ungewohnte Präsentation der Fotos ganz ohne Rahmen ihren Reiz hat. Die Studenten haben die Ausstellung mit weißen Kartons bestückt und einzelne Flächen mit Fotos beklebt.

fotoausstellung koelner design school

Das ist einerseits sehr unruhig kommt aber dem städtischen wuseligen Treiben der Metropole sehr nahe und man kann auf Entdeckungsreise gehen.

Fotos, die senkrecht in den Himmel geschossen wurden, sind an der Unterseite von Kartons befestigt so dass man auch den Kopf in den Nacken legen musste. Man muss sich nach links und rechts umschauen, wenn man Einblicke und Durchblicke entdecken will.

Einfallsreich auch die Präsentation der Fotografen. Sie werden am Anfang der Ausstellung alle auf Würfeln mit Foto, Namen und kleinen Vorschaubildern vorgestellt. Diese Würfel hängen an Gummizügen und lassen sich einzeln hinterziehen.

fotographen-koelner-design-school

Allerdings geht das zu Lasten einer schnellen Auffindbarkeit, wenn man den Künstler eines bestimmten Motives ausfindig machen will. Und wer nun seine Fotos doch lieber wie gewohnt an die Wand hängen möchte, der kann sich hier bei unseren Fotorahmen von Agfa oder von Nielsen mal umsehen.

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Foto: Schnubbii, „Graffiti Kunst“, Some rights reserved, www.piqs.de

Er ist überall bekannt wie ein bunter Hund, wurde polizeilich gesucht und ist heute begehrter und oft verpflichteter Künstler. Das Netz und die Blogwelt ist voll von Beiträgen über den Sprayer von Zürich, Harald Naegeli. Rebell.tv zeigt Bilder, rebell.art ein Video, auch urbanshit macht auf diese Dokumentation aufmerksam. Diese drei Blogs musste ich einfach deshalb nennen, weil sie mir allein durch ihre Namen schon aufgefallen sind. I love graffiti.de hat im letzten Jahr zu seinem 70sten Geburtstag über Harald Naegele geschrieben. Tja, und wer hätte das einst gedacht – auch beim Erzbistum Köln ist Harald Naegele anzutreffen.  Und nun hat er auch im Kölner Zoo gesprüht. Spätestens jetzt mussten auch wir darüber schreiben.

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Hier haben wir noch getönt: Werkladen bleibt fußballfreie Zone, und schon werden wir uns selbst  untreu. Die Kölner Künstlerin Doris Maile – übrigens die Inhaberin von art jam cologne hat nun – nach Erika Renner mit ihrem Fußballdom – eine weitere kleine Bresche in den Kordon um den Hort der Fußballfreiheit, die Rahmenberatung bei Werkladenrahmen, geschlagen.

Tipp Kick Kunst

Entschuldigend sei erstens gesagt, dass der Bezug Kunst im Werkladen – Fußball WM insofern hier nicht herzustellen ist, als es sich, wie man beim genauen Hinschaun feststellt, um eine weibliche Tipp-Kickerin handelt … ;-) Den Rest des Beitrags lesen »

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Natürlich ist es eher die Regel, dass – bekannte wie unbekannte – Künstler sich bei uns im Werkladen die Klinke in die Hand geben. Künstlerfreunde sind dann schon seltener, zu dieser Kategorie gehört aber Martin Durham. Er stand plötzlich wieder am Beratungstresen – für seine aktuelle Ausstellung in der Galerie ZERO FOLD in Köln fehlten noch ein paar eilige Einrahmungen – und er strahlte, wie er das gerne tut.

Martin hat den Werkladen in Rahmengestaltungsdingen und Fragen der Präsentation in der Vergangenheit regelmäßig künstlerisch beraten, in letzter Zeit hat er sich ganz auf seine eigene Kunst-Arbeit konzentriert. Martin Durham fertigt unter anderem Installationen aus Alltagsgegenständen, die mit Gestalt und Nützlichkeit spielen und auf mich heiter und ironisch wirken.

Wer nun feine Zeichnungen mit hintersinnigem (britischem?) Witz liebt, sollte sich die Ausstellung bei Zero Fold in der Kölner Gladbacher Strasse nicht entgehen lassen. Und für die Urlauber auf deutschen Inseln: Kunst von Martin Durham zeigt auch die Coop Galerie in Bergen auf Rügen (2.Juli bis 29.August 2010).

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