Wir berichten hier immer eine Menge über Kunst in Köln und vergessen dabei so oft, dass wir uns ja im Internet befinden und die Wahrscheinlichkeit gar nicht mal so klein ist, dass hier auch Nichtkölner mitlesen. ;-) Es könnte also sein, dass auch andere Kunsthinweise und -tipps von Interesse sein könnten. Also haben wir nun beschlossen, diese auch zu posten, wenn wir denn irgendwo darüber stolpern oder Kenntnis von  interessanten Kunstthemen, -projekten oder -veranstaltungen erhalten. So wie von der KUNSTALLEE 2011 – dem International Art Festival Potsdam.

Schloss Sanssouci in Potsdam Foto: © Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons) - Danke! Hier der Link zum Originalfoto: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Potsdam_-_Schloss_Sanssouci.jpg

Und das schreiben die Veranstalter zu diesem Festival: Den Rest des Beitrags lesen »

Toilettenhäuschen - Foto: Andreas Kroll - pixelio.de

Also dieser Architekt hatte beim Entwerfen dieses Toilettenhäuschens nach unserem Geschmack nicht gerade einen guten Tag. Aber im positiven Sinne aus dem Häuschen waren wir, als wir diese Fotoserie entdeckten: Klotografie. Man sieht mal wieder – Kunst kommt von Können. Mit Phantasie, Ideenreichtum und Können kann man alles in Szene setzen!

Zufällig entdeckt – offenbar ist das noch ein recht neues Projekt. Und weil uns alles interessiert, was mit Kunst zu tun hat, haben wir es uns mal näher angesehen. artists.de ist offenbar eine Online-Galerie, bei der man zeitgenössische Kunst kaufen und verkaufen kann. Ich würde ja beim Kunstkauf immer das Originalbild sehen wollen. Aber das denke ich von Bilderrahmen auch und trotzdem verkaufen wir Bilderrahmen auch online. :) Das Netz und die Welt sind groß und bunt – jeder wie er mag. :) Und dann las ich von den artists.de-Machern diesen Gedanken:

Kunst zu kaufen fällt nicht jedem einfach. Zunächst einmal muss man wissen, wo es ein gutes Kunstangebot gibt. Dann gibt es auch noch Hemmschwellen. Der Gang in eine Galerie oder zur Vernissage ist manchem unangenehm, möchte man sich doch nicht als unkundig blamieren. Abhilfe schafft hier das Internet, wo man bequem, ohne Hemmschwelle und ohne Zeit- oder Verkaufsdruck Kunst sichten und ggfs. kaufen kann.

Es mag sein, dass mancher sich nicht für einen Kunstkenner hält und glaubt, er oder sie könne sich blamieren. Halte ich zwar für Quatsch, aber wenn ein solches Online-Angebot Menschen den Zugang zur Kunst erleichtert, warum nicht. :) Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, man kann sich gar nicht blamieren. Jeder soll doch das kaufen, was ihm gefällt. Kunst ist Geschmackssache.

artists.de hat nach eigenen Angaben ständig über 100.000 Werke online. Man findet Originalkunst jeder Preislage oder Stilrichtung, von jungen aufstrebenden bis zu etablierten  weltbekannten Künstlern wie z.B. Lüpertz, Uecker, Penck, Polke, Dali oder Christo. Der Kunst-Marktplatz ist eine Fundgrube für Kunstliebhaber und Kunstsammler.

Artists.de ist ein Marktplatz für zeitgenössische Kunst wo Galeristen, Kunsthändler, Kunstsammler und bildende Künstler Kunstwerke einstellen und zum Verkauf anbieten. Die Kunstplattform Artists.de ist ein Vermittler zwischen Kunstinteressierten, Kunst-Anbietern und Kunstschaffenden. Die Online-Galerie ist für Kunstinteressierte und Kunstkäufer kostenlos. Es ist keine Registrierung erforderlich. Wer sich allerdings (kostenlos) registriert, hat viele weitere Funktionen und Möglichkeiten. Man kann z.B. Werke zu Favoriten hinzufügen, Künstlern Mitteilungen senden oder sich per E-Mail informieren lassen, wenn neue Werke von ausgewählten Künstlern eingestellt wurden. Ein nützlicher Service für Sammler, welche auf diese Art keine Gelegenheit verpassen. Als registrierter Nutzer (Mitglied) kann man auch eine “Virtuelle Sammlung” anlegen und so als “freier Kurator” anderen Besuchern seinen Kunstgeschmack zeigen.

Und auf artists.de gibt es auch eine Rubrik: Kunstdienstleister. Dort sollen wohl Dienstleister rund um das Thema Kunst gesammelt werden. Eben auch Unternehmen wie das unsere, nämlich der Einrahmungsfachbetrieb Werkladen – Bild und Rahmen GmbH in Köln. Der Betreiber von artists.de will solche Dienstleister offenbar animieren, dort einen Linkplatz zu kaufen. Aber wir finden, im Web 2.0 kann auch eine Hand die andere waschen. Und so denken wir, haben wir uns mit dieser ausführlichen Vorstellung des Projektes einen verlinkten Platz im Bereich Kunstdienstleister auf artists.de verdient. Wir sind gespannt!  :-)


Es gibt Kunst, die kann man nicht rahmen. Oder doch – mit einem digitalen Bilderrahmen vielleicht:

Er ist ein Großer unserer Stadt und heute hat er Geburtstag! Wir vom Rahmenblog gratulieren Wolfgang Niedecken zum 60. Geburtstag! Beim WDR gibt’s zur Feier des Tages eine Fotostrecke. Auf Köln.de gibt’s heute ein Interview mit ihm und hier bei uns zur Feier des Tages Wolfgang Niedecken mit der WDR Big Band Köln – eine ganz besondere Version von Verdamp lang her.

Das Bonner Frauenmuseum hat einiges geschafft: Mehr als 2.500 nationale und internationale Künstlerinnen haben Im Krausfeld ausgestellt, 600 Ausstellungen wurden durchgeführt, darunter 30 “Riesenprojekte” auf jeweils 2.000 qm, 200 Kataloge ediert und mit mehr als 1000 Veranstaltungen wissenschaftlich oder spartenübergreifend untermauert. In den Archiven wird zu Geschichte, Zeitgeschichte und Kunst gesammelt, allein die Bibliothek der Künstlerinnen umfasst 12.000 Kataloge. Die Sammlung wächst stetig; sie ist ausschließlich auf Schenkungen angewiesen: Nachlässe, Stiftungen, Sponsoren.
Screenshot der Website des Frauenmuseums

Screenshot der Website des Frauenmuseums

Marianne Pitzen und ihr Team sind auch neue Wege gegangen – das Kinderatelier, die Kunst- und Designmessen – sind Projekte, die in den letzten 10 Jahren entstanden sind. Der Aufbau des historischen Bereichs ist in den letzten Jahren stärker in den Focus gerückt. Das Frauenmuseum verbindet auf einzigartige Art und Weise Geschichte mit Gegenwartskunst. Gerade in der laufenden Ausstellung MONETA zeigt sich, dass dieses Konzept aufgeht: Die Historikerinnen zeigen die Pionierinnen der Finanzgeschichte, gehen der Frage nach, warum das Thema “Frauen und Geld” bis heute konfliktträchtig ist. 50 Künstlerinnen haben sich in Malerei, Bildhauerei und medialen Inszenierungen mit dem Thema beschäftigt.

30 Jahre im Fokus der Öffentlichkeit, spannend auch der Blick hinter die Kulissen: Welche Meilensteine setzten die Museumsfrauen? Welche Karrieren wurden hier gemacht? Welche Niederlagen mussten die Initiatorinnen einstecken? Was treibt das Team des Frauenmuseum seit nunmehr drei Jahrzehnten an, weiterzuarbeiten an einem Projekt, das noch immer seine Daseinsberechtigung verteidigen muss? Den Rest des Beitrags lesen »

Zigarettenautomat

Zigarettenautomat ©Foto: Gabi Luescher, pixelio.de

Hier oben im Bild sieht man einen ganz normalen Zigarettenautomaten. Ok, einer, der offenbar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat und sicher – könnte er reden – so manche Geschichte erzählen könnte. Zigarettenautomaten verschwinden zunehmend aus dem Stadtbild und die Hängezeit manches Automaten ist vorüber oder seine Tage sind gezählt. Aber – die Automaten müssen sich nicht grämen. Für viele von ihnen kommt ihre wirklich große Stunde erst noch. Denn das ist doch wirklich eine tolle Karriere, wenn man vom Zigarettenautomaten zum Kunstautomaten wird! Die Automaten enthalten nicht nur Kunst, nein, jeder einzelne für sich ist auch ein richtiges Kunstwerk. Hier kann man sich einige Beispiele ansehen. Ein noch recht jungfräuliches Blog zum Projekt Kunstautomat gibt es übrigens auch.

Wir vom Rahmenblog finden, das ist eine wirklich tolle Idee! Und wenn Sie nun ein klitzekleines, aber schönes Kunstwerk gezogen haben, dann finden Sie im Rahmenwerk natürlich auch klitzekleine Bilderrahmen dazu. Kein Rahmen dabei, der Ihnen gefällt? Dann melden Sie sich, denn im Werkladen in Köln rahmen wir alles, auch klitzekleine Automatenkunst. :-)

Foto: Schnubbii, „Graffiti Kunst“, Some rights reserved, www.piqs.de

Er ist überall bekannt wie ein bunter Hund, wurde polizeilich gesucht und ist heute begehrter und oft verpflichteter Künstler. Das Netz und die Blogwelt ist voll von Beiträgen über den Sprayer von Zürich, Harald Naegeli. Rebell.tv zeigt Bilder, rebell.art ein Video, auch urbanshit macht auf diese Dokumentation aufmerksam. Diese drei Blogs musste ich einfach deshalb nennen, weil sie mir allein durch ihre Namen schon aufgefallen sind. I love graffiti.de hat im letzten Jahr zu seinem 70sten Geburtstag über Harald Naegele geschrieben. Tja, und wer hätte das einst gedacht – auch beim Erzbistum Köln ist Harald Naegele anzutreffen.  Und nun hat er auch im Kölner Zoo gesprüht. Spätestens jetzt mussten auch wir darüber schreiben.