
Klar, man kann einen Wechselrahmen kaufen, öffnen, Bild rein, Rückwand wieder schließen. Aufhängen. Fertig. Dann hat man ein Bild hinter Glas gelegt. Das ist aber auch alles. Von Einrahmung kann da keine Rede sein. Kunst wirklich zufriedenstellend in einen Bilderrahmen zu bringen, ist eine komplexe Angelegenheit. Und eine zufriedenmachende Arbeit. Zumindest freu ich mich immer, wenn wir von Kunden Sätze hören wie:
“Jetzt macht mir mein Bild viel mehr Spaß” oder “Ihr Bilderrahmen hat meine Zeichnung sehr aufgewertet.”
Genau das ist schließlich der Job eines Einrahmers. Und was tut der Bilderrahmen selbst dabei?

Er fängt ein Bild ein, zeigt es dem Betrachter. Und zwar auf verschiedene Arten: reduziert mit einfachen strengen Atelierbilderrahmen oder diskret mit schmalen Schattenfugenrahmen oder purem, holzigem Bilderrahmen. Ohne Schnörkel, ohne Farbspiel – ein gut gewählter Rahmen lenkt nicht vom Bild ab, sondern zu ihm hin. Oder anders: der richtig gewählte Bilderrahmen verhindert ein Verfließen der Bilddarstellung mit dem Umfeld oder mit dem Nachbarbild, und genau darum geht es ja beim Einrahmen. Den Rest des Beitrags lesen »
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Wenn sich beim Rahmen eines Bildes die Wirkung der Rahmung auf ein Schattenspiel reduzieren soll, nimmt man idealerweise geweißte Bilderrahmen. Optimal sind hier sogar deckend geweißte Rahmen, damit das Bilderleistenholz keinerlei störende Eigenwirkung entfaltet. Der Vorteil beim Kauf eines Rahmens beim Werkladen Köln – wenn man einen Rahmen wie bei uns in der hauseigenen Bilderrahmen-Färberei fertigen lassen kann, können wir die Farbe punktgenau auf ein Passepartout, auf einen Weißton im Bild oder auf einen Kartonhintergrund abstellen. Das Ergebnis ist dann eine Einrahmung, die eine ruhige, lichte Einheit bildet.
Unsere Rahmenschreiner können die Rahmenbilderleisten in so gut wie jeder gewünschten Größe und Profilierung auf die Einrahmungssituation abstimmen. Manchem Kunden ist eine solch optisch sehr reduzierte Herangehensweise zu “langweilig”. Andererseits tut sie stillen Bilddarstellungen gut, indem sie sich auf das meist Wichtigste konzentriert: das zu rahmende Bild. Darüberhinaus lässt das Weiß als Rahmenfarbe zum Beispiel starke Aquarellfarben noch schöner strahlen.
Wichtig aber auch – der Einrahmungskunde sollte auch sein Wohnumfeld im Auge behalten und bedenken, dass solche im Grunde ateliermäßige, nüchterne Einrahmungsarten wie die mit unserer Bilderleiste “wm91 geweißt”, einem stark dekorativen, opulenten Wohnumfeld nur schwer standhalten. Hier können sie dann schon einmal wie ein Rahmen-Aschenputtel wirken.
Wie immer gilt also auch hier bei der Rahmenwahl: Es kommt ganz drauf an. :)
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Klar, man weiß das. Nicht alles, was geschrieben und gedruckt wird, stimmt. Und ich habe auch nichts gegen die Lebens-Hilfe Artikel in den Magazin-Beilagen von Tageszeitungen, ich hab auch schon so manchen verwertbaren Tipp für alle möglichen Lebenslagen hier und da gelesen. Aber UV-Schutz für die Einrahmung ist ein sehr komplexes Thema, was sehr genau recherchiert werden muss.Das wurde – zumindest dem Fachmann – bei der Lektüre eines Zeitungsartikels einmal mal mehr sehr deutlich.

Autor Dirk Böttger scheint es damit – bei aller Faktenfülle – in seinem Magazin-Beilage-Artikel zum Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.1.2011 nicht so genau genommen zu haben:
Er verwechselt offensichtlich das viel im Wechselrahmenbereich angebotene Antireflexglas mit einem besonders hoch UV-filternden Bilderglas, das daher UV-Schutzglas genannt werden kann. Das geschieht zwar öfter, sollte aber einem Reporter, der als Ratgeber für Bild und Rahmen daherkommt, nicht passieren.
Er behauptet außerdem – und zielt dabei wohl auf deren Angebot an Aluwechselrahmen, Kunststofffertigrahmen und Holzwechselrahmen ab – “alle bekannten Rahmenhersteller wie Hama, Nielsen …oder Deha haben entsprechende Modelle im Programm.” Das trifft aber bei den genannten Wechselrahmenprodukten nur auf die Firma Deha zu. Deha bietet ein kombiniertes Bilderglas in ihren Wechselrahmen, das optische Entspiegelung mit hoher UV-Filterung verbindet. (Natürlich online erhältlich im Rahmenwerk)
Gerne beraten wir Sie natürlich auch bei uns vor Ort im Werkladen Köln gern zum Thema Einrahmung und UV-Schutz.
Prinzipiell gilt aber – wie der Autor Dirk Böttger einen Print-Spezialisten für den Fotobereich sehr zutreffend zitiert – auch für die allermeisten Kunstgegenstände: “Fotos sollten nie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden”. Ist es doch einmal unumgänglich, ist die Ausstattung eines Bilderrahmen mit einem speziellen UV-Schutzglas das, was man eben tun kann.
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Leuchtrahmen – damit verband man früher umständliche Bildwechsel, sperrige Größen und hohen Stromverbrauch. Und außerdem empfindliche Technik. Das ist heutzutage mittlerweile deutlich anders geworden und solche Assoziationen gehören der Vergangenheit an. Keine sperrige Bauweise mehr, sondern vielmehr schnelles Klapprahmenprinzip mit LED Leuchttechnik, geringer Stromverbrauch und deutlich weniger Platzbedarf zeichnen moderne Leuchtrahmen heute aus.
Die Rahmenlinie Hamburg Rahmen bei Rahnmenwerk.de steht für Produkte aus dem leuchtenden Display Bereich.
Schnellwechselrahmen werden als Klapprahmen bezeichnet, weil zum Bildwechsel die Bilderrahmenleisten einzeln nach vorn geklappt werden können. Eine geniale Erfindung, die rasches Wechseln der Werbebilder ermöglicht. Auf einen soliden Ständer montiert ergeben zwei Klapprahmen einen Doppelrahmen, den man auch Kundenstopper nennt. Hamburg Rahmen werden im europäischen Ausland gebaut und sind deshalb besonders günstig. Trotzdem stimmt – im Gegensatz zu vielen asiatischen Rahmenmodellen – die Qualität.
Hamburg Rahmen liefert als erfahrener Rahmenhersteller seine Klapprahmen immer in Einzelkartonagen und kann deshalb auch auf Sonderwünsche eingehen. Der Hersteller hat eine jahrelange Erfahrung in Herstellung und Logistik im Umfeld von Displayartikeln und ist natürlich auch nach CE zertifiziert.
Die LED Leuchtrahmen erzielen schon für – nicht zu dicke – Poster sehr ansehnliche Bilder-Ergebnisse, vor allem, wenn man auch noch die nicht immer nötige matte Antireflexfolie weglässt. Beliebt sind diese Leuchtrahmen oder Leuchtkästen bei allen Werbetreibenden im gesamten Displaybereich. Man sieht die Leuchtbilder abends in vielen Schaufenstern Bank-, Bilder-, Rahmen- oder Restaurantprodukte bewerben. Aber auch in Verkaufsinnenräumen erregt der Leuchtrahmen mehr Aufmerksamkeit als ein nicht beleuchteter Bilderrahmen und selbst Privatleute nutzen diesen beleuchteten Rahmen gern für eine heimelige Lichtatmosphäre in ihrem Zuhause.
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Man sollte meinen, als Rahmenverkäufer wäre es unser Ziel, allen Kunden möglichst immer neue Bilderrahmen zu verkaufen. Das ist aber gar nicht unbedingt der Fall. Es ist keine Seltenheit, dass wir unsere Kunden beraten und manchmal sogar regelrecht überreden, es doch beim alten Rahmen zu belassen. Denn nicht selten überzeugt so ein alter Rahmen einfach durch seine Authentizität, es ist, als sei er in den vielen Jahren mit dem gerahmten Bild eins geworden.
Aber nicht alle Kunden lassen sich überzeugen. Manchmal haben sie sich einfach satt gesehen an dem Rahmen, den sie jetzt vielleicht geerbt haben. Vielleicht hing er schon jahrelang im Elternhaus über dem Sofa oder bei der Oma in der guten Stube. Manchmal passt zwar das Bild aber so gar nicht der Rahmen zum Einrichtungsstil. Sicher – wenn es denn unbedingt ein neuer Rahmen sein soll – auch hier sperren wir uns nicht. Neue Bilderrahmen haben wir schließlich genug. :)
Auch dann, wenn sich jemand zum Wiederverwenden entschieden hat, kommen wir Rahmenfachleute zum Einsatz. Denn wenn man einen uralten Bilderrahmen wieder an die Wand hängen möchte, ist folgendes wichtig und sinnvoll, wenn der Rahmen auch weiterhin halten soll:
- Überprüfen Sie die alten Rahmen-Gehrungen: Sind sie noch stabil oder sollten sie stabilisiert werden?
- Ist der alte Holzrahmen frei von Holzwürmern?
- Ist die vorhandene Aufhängevorrichtung noch ok und einsatzfähig?
- Wie steht’s um das Passepartout? Alle Rahmungsteile, die mit dem Kunstobjekt Kontakt haben, sollten unbedingt säurefrei und alterungsbeständig sein.
- Sollte Ihr Bild bereits vorgeschädigt sein, dann schützen sie es vor direktem Sonnenlicht. BeiPapierarbeiten oder Fotos, die traditionell hinter Glass gerahmt werden, empfiehlt sich ein UV-filterndes Bilderglas.
Ob im alten oder neuen Rahmen – wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren Erbstücken oder Flohmarkt- und Speicherfunden.
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So was nennt man dann wohl Großauftrag. :-)

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Vor allem für Museen und Galerien – seltener auch für den Privatbereich – rahmen wir Bilder in extremer Übergröße. In der Regel werden solche großen Rahmen mit Acrylscheibe gerahmt. Der Vorteil ist nicht nur die Bruchsicherheit, auch das Gewicht spielt eine Rolle. Denn eine Acrylscheibe ist meistens nur halb so schwer wie Glas. Trotzdem gibt es Ausnahmen.
Unlängst haben wir eine Kunst in einem Rahmen von 180 x 250 cm mit einem optisch entspiegelten Glas gerahmt. In dieser Größe muss das Glas schon dicker sein als gewöhnlich, damit es die Eigenlast hält. Das bedeutet, dass eine solche Scheibe dann in dieser Größe 45 (!) Kilogramm wiegt. Die Scheibe für diesen konkreten Rahmenauftrag kam spezialverpackt an und wurde leider nicht wie sonst von unserem Glaslieferanten üblich mit einem Spezialwagen mit integriertem Kran geliefert, sondern kam mit einem ganz normalen Lieferwagen. Wir hatten wirklich einige Mühe, die Anlieferung abzuladen.

Scheibe für Bilderrahmen in Übergröße wird angeliefert
Aber wir haben es geschafft – nach einiger Mühe und großer Kraftanstrengung steht die Scheibe in ihrer sicheren Verpackung wohlbehalten im Hof des Werkladens. Den Rest des Beitrags lesen »
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Bei uns im Werkladen in Köln haben wir natürlich die Wände voller Rahmenprofile hängen. An manchen Stellen haben wir es mit einer kreativeren Präsentation versucht und ich finde, das ist zum Beispiel an dieser Stelle besonders gelungen. Der goldene Rahmen kommt ganz ohne Leinwand und Bild aus und wird allein durch seine Füllung zur Rahmenkunst. Wer uns in Köln besucht, findet diesen goldenen Bilderrahmen beim Betreten unseres Ladens gleich im ersten Raum an der rechten Wand. Nicht zu übersehen.
Das Team vom Rahmenwerk wünscht allen ein schönes Wochenende!
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Glasscheiben
Anfang letzter Woche habe ich einen neuen Tipp im Rahmenwerk veröffentlicht: Antireflexglas im Bilderrahmen verwenden. Wie ich dort ausführe, war Antireflexglas in den 80er Jahren äußerst modern und mehr als die Hälfte aller Fertigrahmen hatten dieses mattierte Glas. Für welche Bereiche wir dieses Glas auch heute noch empfehlen und was man sonst zum Antireflexglas wissen sollte, habe ich in diesem Tipp zusammengefasst. Hier im Rahmenblog möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen ein paar gläserne Eindrücke aus unserem Werkladen in Köln zu geben. Den Rest des Beitrags lesen »
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Neulich haben wir über Schattenfugen-Bilderrahmen geschrieben und heute denke ich, dass ich zu dieser Rahmenart durchaus noch mehr sagen und ausführlicher darauf eingehen könnte. Ok, here we go. Zumal ich neulich ein Erlebnis hatte, dass es verdient hat, hier im Blog erzählt zu werden. Denn scheinbar hilft das Internet auch dem Bilderrahmenbereich auf die Rahmen-Sprünge. Das dachte ich zumindest, als mir eine nette Bilderrahmen-Shop-Kundin aus dem Siegerland erklärte, Schattenfugenrahmen sei ja jetzt der neue Trend und dass man das nun auch im örtlichen Bastelladen propagiere.
Tatsächlich aber ist Schattenfugenrahmen ein Trend unserer letzten 31 Einrahmungsjahre. :-) Damals nutzten wir fürs Schattenfugeneinrahmen eher einfache Naturholzrahmen, heute ist das Angebot deutlich vielfältiger.

Schattenfugenrahmen – wo kommt der Name her?
Der Name erklärt sich durch die mehr oder weniger schmale Fuge, die entsteht, wenn man den Bilderrahmen nicht drauf- sondern dransetzt. Der Sinn hinter dem Schattenfugenrahmen ist vor allem der, dass man sein Kunstobjekt ganz zeigen und ihm so die plastische (3 D) Dimension erhalten will. Wer beide Rahmenvarianten einmal ausprobiert hat, wird gesehen haben, dass es einen manchmal großen optischen Unterschied macht, wenn man ein Bild Schattenfugenrahmt. Den Rest des Beitrags lesen »
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