Der promovierte Soziologe Jens Kastner, der seit 1995 als freier Autor für verschiedene Medien arbeitet, wird mit dem Preis für Kunstkritik 2011 ausgezeichnet, der von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen wird. Der Preis, der mit 3.000 Euro dotiert ist und sich an freie Journalisten richtet, wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal öffentlich ausgeschrieben. In der Begründung des Preisgerichts heißt es:

“Der Jury ging es in ihrer Entscheidungsfindung nicht um die stilistischen Merkmale einer journalistischen Handschrift allein. Sie wollte ausdrücklich eine kritische Haltung würdigen, für die publizistische Unabhängigkeit und eine sorgfältige, Satz für Satz erarbeitete Analyse wichtiger ist als die Orientierung an schnelllebigen Trends. Jens Kastner verkörpert in seinen Texten diese Unabhängigkeit in herausragender Weise. Er macht sich das Handwerkszeug des gelernten Soziologen zu Eigen, um die Funktionsweisen und Betriebszusammenhänge der Bildenden Kunst zu durchleuchten. Dabei zwingt er künstlerische Praxis nie in starre Raster. Die Jury will hervorheben, dass Kastner auch Randbereichen des Kunstbetriebs Aufmerksamkeit schenkt und seine Sprache sich frei von Mystifikationen und Wortschablonen ganz verschiedenartige Themen erschließt. Kunstkritik ist hier stets Kulturkritik, verliert aber Künstler und Kunstwerk nicht aus den Augen und verbindet den Einzelfall geschickt mit dem Horizont breiterer gesellschaftlicher Entwicklungen.” Den Rest des Beitrags lesen »

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Ausstellungsplakat Art Fair 2010Die Bilderrahmenmesse Art Fair Europe ist ohne Werkladenrahmen und Rahmenwerk über die Bühne gegangen. Die Veranstalter hatten wirklich im Vorfeld alles versucht, um möglichst viele Aussteller zu bewegen, in Nürnberg dabei zu sein. Aber dennoch waren es am Ende mal gerade gut 80 Aussteller, die auf der einzigen reinen Bilderrahmenmesse in Deutschland zugegen waren. Und wir waren – wie gesagt – nicht dabei. Und von diesen 80 waren es auch nur rund 20 Fachanbieter aus dem Bereich Bilderleistenfertigung, Vergolderrahmen, Wechselrahmen, Passepartout und Einrahmungszubehör. Mit diesen Bilderrahmenfachleuten wie Nielsen Design, Spagl, Mittermeier, Brauchle und Conzen sind wir ohnehin im regelmäßigen bilderrahmenfachlichen Austausch.Und so haben wir uns gegen eine Teilnahme entschieden. Auch – weil uns der Weg ganz einfach zu weit war. Fürs nächste Jahr haben wir uns aber fest vorgenommen, wenigstens an einem Tag als Besucher dabei zu sein, um ein paar schöne Fotoeindrücke aus Nürnberg einzusammeln. Falls die Messe dann überhaupt noch stattfindet…

Die rückgängige Entwicklung in Deutschland ist ja leider kein Einzelfall. Auch die Quadrum Saca Bologna, europaweit eine der renommiertesten Einrahmungs-Fachmessen, wird eingestellt. Zum Niedergang des Bilderrahmen-Messebetriebes mag, neben der allgemeinen Krise, auch die leichte Kommunikation und der leichte Bild- und Tabellentransport im Internetzeitalter beitragen. Sicherlich aber wäre der Bereich Facheinrahmung/Bilderrahmen als ganzes ganz gut im Rahmen der Photokina aufgehoben, der boomenden Messe rund um die Fotografie in Köln. Das würde den Bilderrahmenausstellern, die jetzt schon dort vertreten sind,  eine Doppelbelastung ersparen, wäre mit dem Zwei-Jahres-Rythmus angemessen oft und wäre natürlich  für uns perfekt! Denn die Crew von Werkladenrahmen/Rahmenwerk.de wäre dann in ca. 17 Fahrradminuten vor Ort. :)

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Am letzten Montag war die Eröffnung der Cities Unknown. Parallel zur Photokina zeigt der Fotograf Hans Georg Esch großformatige Bilder von chinesischen Millionenstädten. Mittlerweile gibt es 160 Millionenstädte in China, die im Westen nahezu unbekannt sind.

Hans Georg Esch hat mit Oliver Schwabe alle Städte in den letzten Monaten fotografiert, eine Momentaufnahme, die sich bei dem Bauboom in China schnell ändern kann. Entstanden sind großformatige Bilder in beeindruckenden Lichtstimmungen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Groß, gigantisch, faszinierend, beeindruckend, imposant, kolossal, riesig – so präsentiert sich den Messebesuchern der photokina 2010 „Der größte Photoglobus der Welt“ in der Passage 4/5 mit einem Durchmesser von staunenswerten sechs Metern. Welche visuelle Dimension hier die photokina-Messebesucher erwartet, lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Man muss den „Größten Photoglobus der Welt“ live gesehen haben. Auf der Aktionsfläche unterhalb des „Größten Photoglobus der Welt“ haben die photokina-Besucher die Möglichkeiten, Kameras auszuleihen, an Fotoshootings teilzunehmen, digitale Bilddaten über Fotodrucker und Fotokioske zu Papier zu bringen und die vorhandenen leeren Fotowände durch ihre Aufnahmen mit Leben zu erfüllen. Zudem können die Besucher der Aktionsfläche Bilder auf dem Photoglobus-Portal www.photoglobus.prophoto-online.de hochladen, und eine Verlosung gibt es auch noch.

Der größte Fotoglobus der Welt

Fotoglobus - Foto: Koelnmesse

User aus über 80 Ländern haben zum Gelingen dieses einzigartigen Weltrekords „Der größte Photoglobus der Welt“ beigetragen, indem sie auf dem Portal www.photoglobus.prophoto-online.de seit Ende Mai 2010 Bilder online gestellt haben. Das Portal bietet eine einzigartige Bilderreise, die die Veranstalter dazu bewogen hat, weiter zu machen. Das Portal bleibt bestehen und die Veranstalter wünschen sich weiterhin neu eingestellte Aufnahmen, die die Schaffenskraft der Fotografen weltweit widerspiegeln. Wie heißt es doch so schön: Während und nach der photokina 2010 ist vor der photokina 2012, und mal sehen, welchen Weltrekord man dann ins Auge fasst.

„Der größte Photoglobus der Welt“ ist eine Gemeinschaftsaktion des Photoindustrie-Verbandes und seiner Mitglieder Adobe Systems, CeWe Color, Epson, Fujifilm Imaging Germany, Hama, Kaiser Fototechnik, Kodak, Lowepro, Nikon, Olympus, Panasonic, Samsung, Felix Schoeller, Sigma, Sihl sowie der Prophoto GmbH und der Koelnmesse.

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Gestern war ich im Rahmen des IPK Festivals in der Fotoausstellung der Studenten der Kölner International School of Design: http://groups.kisd.de/barcelona/ Die Studenten waren in Barcelona und haben die Stadt, die Menschen, das Nachtleben und auch ungewohnt ‚menschenleere Plätze‘ fotografiert. Zufällig traf ich auch eine Kollegin aus unserer Montage in der Ausstellung und wir mussten anerkennend feststellen, das die ungewohnte Präsentation der Fotos ganz ohne Rahmen ihren Reiz hat. Die Studenten haben die Ausstellung mit weißen Kartons bestückt und einzelne Flächen mit Fotos beklebt.

fotoausstellung koelner design school

Das ist einerseits sehr unruhig kommt aber dem städtischen wuseligen Treiben der Metropole sehr nahe und man kann auf Entdeckungsreise gehen.

Fotos, die senkrecht in den Himmel geschossen wurden, sind an der Unterseite von Kartons befestigt so dass man auch den Kopf in den Nacken legen musste. Man muss sich nach links und rechts umschauen, wenn man Einblicke und Durchblicke entdecken will.

Einfallsreich auch die Präsentation der Fotografen. Sie werden am Anfang der Ausstellung alle auf Würfeln mit Foto, Namen und kleinen Vorschaubildern vorgestellt. Diese Würfel hängen an Gummizügen und lassen sich einzeln hinterziehen.

fotographen-koelner-design-school

Allerdings geht das zu Lasten einer schnellen Auffindbarkeit, wenn man den Künstler eines bestimmten Motives ausfindig machen will. Und wer nun seine Fotos doch lieber wie gewohnt an die Wand hängen möchte, der kann sich hier bei unseren Fotorahmen von Agfa oder von Nielsen mal umsehen.

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